30.000 Radfahrer:innen fordern bei Sternfahrt bessere Infrastruktur in Berlin
Cathleen Hövel30.000 Radfahrer:innen fordern bei Sternfahrt bessere Infrastruktur in Berlin
Rund 30.000 Teilnehmer:innen beim Sternfahrt-Radeln
Die Sternfahrt ist eine langjährige Kampagne des ADFC, die sich für bessere Radbedingungen einsetzt. In diesem Jahr fuhren die Teilnehmenden auf etwa 20 verschiedenen Routen – alle mit Ziel Innenstadt. Autofahrer:innen mussten Umleitungen in Kauf nehmen, da Abschnitte von Autobahnen und Straßen ausschließlich für Radfahrer:innen reserviert waren.
Marlene Alber, Politikberaterin beim ADFC Berlin, nutzte die Veranstaltung, um zu dringendem Handeln aufzurufen. Sie betonte, dass Verkehrsplaner:innen die Sicherheit und den Komfort von Radfahrenden Priorität einräumen müssten. Alber forderte zudem mehr Finanzmittel und den Ausbau der Radinfrastruktur, um Alltagsfahrten sicherer und zugänglicher zu gestalten.
Die temporären Sperrungen zeigten das Potenzial autofreier Räume in der Stadt auf. Radfahrer:innen jeden Alters füllten die Straßen und demonstrierten damit die wachsende Nachfrage nach eigenen Radwegen und verbesserten urbanen Mobilitätsangeboten.
Die Veranstaltung lenkte den Blick auf die Notwendigkeit langfristiger Veränderungen im Berliner Verkehrssystem. Mit 30.000 Teilnehmenden unterstrich die Sternfahrt die Forderungen nach besserer Infrastruktur und mehr Förderung. Der ADFC setzt sich weiterhin für politische Maßnahmen ein, die das Radfahren im Alltag zu einer praktikablen und sicheren Wahl machen.






