23 March 2026, 14:22

400 Menschen feiern in Seligenstadt Demokratie und Toleranz mit Musik und Politik

Eine große Gruppe von Menschen marschiert bei einer Demonstration auf einer Straße in Washington, D.C., mit Schildern und Fahrrädern, mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

400 Menschen feiern in Seligenstadt Demokratie und Toleranz mit Musik und Politik

Rund 400 Menschen versammelten sich am 16. März auf dem Marktplatz von Seligenstadt zu einer Kundgebung für Demokratie, Offenheit und Toleranz. An der Veranstaltung, an der auch Bürger aus den Nachbarstädten Hainburg und Mainhausen teilnahmen, gab es Reden lokaler Führungspersönlichkeiten sowie Livemusik, die die Botschaft des Tages unterstrich.

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Hessens Innenminister Prof. Dr. Peter Beuth trug sich vor seiner Ansprache in das Goldene Buch der Stadt Seligenstadt ein. In seiner Rede warnte er vor den Gefahren des Extremismus – sowohl von links- als auch von rechtsextremer Seite – und rief dazu auf, wachsam zu bleiben, um die demokratischen Werte zu schützen. Die Kundgebung fiel zudem mit Beuths 54. Geburtstag zusammen, wozu die Anwesenden ihm mit einem gemeinsamen "Zum Geburtstag viel Glück" gratulierten.

Bürgermeister Dr. Daniell Bastian appellierte an die Einwohner, demokratische Grundsätze in allen Lebensbereichen hochzuhalten. Er betonte, dass sich das Engagement für Offenheit und Toleranz nicht auf öffentliche Veranstaltungen beschränken dürfe, sondern im täglichen Handeln gelebt werden müsse. Die Aktivistin Johanna Wurzel lobte Seligenstadt anschließend als Vorbild für weltoffenes Denken und die Unterstützung benachteiligter Gruppen.

Die Musiker Elke Hüfner, Johannes Wallbaum und Salar Baygan spielten Coverversionen von Liedern von U2, John Lennon und Herbert Grönemeyer. Ihr Programm umfasste Hymnen des Friedens und der Einheit, die die Themen Solidarität und bürgerliche Verantwortung der Kundgebung aufgriffen.

Die Veranstaltung brachte lokale Politiker, Aktivisten und Bürger zusammen, um die demokratischen Werte gemeinsam zu bekräftigen. Mit Reden, Musik und öffentlicher Teilhabe setzte die Kundgebung ein sichtbares Zeichen gegen Extremismus. Die Organisatoren hoffen, dass die Versammlung zu einem anhaltenden Engagement für den Schutz von Offenheit und Toleranz in der gesamten Region anregt.

Quelle