Abwassergebühren steigen 2024: Was Haushalte und Unternehmen jetzt zahlen müssen
Cathleen HövelAbwassergebühren steigen 2024: Was Haushalte und Unternehmen jetzt zahlen müssen
Abwassergebühren in der Stadt werden ab kommendem Jahr steigen. Die Anpassungen erfolgen nach einer Überprüfung der gestiegenen Kosten für die Behandlung und Entsorgung. Haushalte und Unternehmen müssen ab dem 1. Januar 2024 mit höheren Abgaben rechnen.
Das städtische Klärwerk reinigt Abwässer aus Haushalten, Industrieabfälle sowie Regenwasser. Nach der Aufbereitung leitet es das gereinigte, schadstofffreie Wasser in den Hengstbach zurück.
Die Gebühren müssen die Entsorgungskosten vollständig decken und werden alle paar Jahre angepasst. Die letzte Bewertung erfolgte 2020 für den Zeitraum 2021–2023. Nun liegt eine neue Berechnung für die Jahre 2024–2027 vor.
Zu den Hauptkostentreibern zählen höhere Baukosten, der energieintensive Betrieb sowie gestiegene Personalkosten. Der Stadtrat hat die neuen Sätze ohne Rückgriff auf Rücklagen beschlossen. Dadurch steigt die Schmutzwassergebühr von 1,65 Euro auf 2,28 Euro pro Kubikmeter. Auch die Niederschlagswassergebühr erhöht sich – von 0,69 Euro auf 0,85 Euro pro Quadratmeter. Das Entleeren privater Klärgruben wird ebenfalls teurer: Die Kosten steigen von 15,60 Euro auf 26,94 Euro pro Kubikmeter.
Die aktualisierten Gebühren treten am 1. Januar 2024 in Kraft. Haushalte und Unternehmen zahlen dann mehr für Abwasser- und Niederschlagswasserdienstleistungen. Die Erhöhungen spiegeln die wachsenden Ausgaben für den Unterhalt und Betrieb des Klärwerks wider.






