11 May 2026, 02:20

Alma Hasun begeistert Wien mit zwei atemberaubenden Monolog-Aufführungen

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" mit sichtbarem Text und einem Logo auf der Seite.

Alma Hasun begeistert Wien mit zwei atemberaubenden Monolog-Aufführungen

Die Schauspielerin Alma Hasun hat für zwei anspruchsvolle Monolog-Aufführungen in Wien hochkarätiges Lob geerntet. In ihren jüngsten Rollen in Sophia oder Das Ende der Humanisten und Ganymed Areal demonstrierte sie ihre Fähigkeit, das Publikum stundenlang ohne Unterbrechung in ihren Bann zu ziehen. Kritiker feiern beide Stücke als herausragende Höhepunkte ihrer Karriere.

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Hasun stand zunächst für Sophia oder Das Ende der Humanisten im Wiener Kammerspiele auf der Bühne. Bei der 15-Uhr-Matinee präsentierte sie einen zweieinhalbstündigen Monolog als Tochter, die versucht, die erlöschende Liebe ihrer Eltern wieder zu entfachen. Sowohl Zuschauer als auch Rezensenten lobten ihre Darstellung als zutiefst berührend und technisch meisterhaft.

Nur wenige Tage später folgte ihr Auftritt in Ganymed Areal, Teil des ortsspezifischen Stationentheaters im Otto-Wagner-Areal in Penzing. Diesmal gestaltete sie eine dreistündige Solo-Performance als Pianistin, die die Fähigkeit zu spielen verloren hat. Die Rolle verlangte emotionale Bandbreite und körperliche Ausdauer – beides meisterte Hasun mit Präzision.

Neben diesen jüngsten Erfolgen verbindet Hasun eine lange Geschichte mit der russischen Literatur. Sie spielte bereits in Anton Tschechows Onkel Wanja am Theater in der Josefstadt und nennt Der dumme Franzose aus Er und Sie als ihre Lieblingskurzgeschichte des Autors. Abseits der Bühne sprach sie über den tiefgreifenden Einfluss von Margot Friedländers Memoiren Versuch, dein Leben zu machen, das sie als persönliche Inspirationsquelle bezeichnet.

Mit ihren beiden aufeinanderfolgenden Monolog-Stücken hat Hasun ihren Ruf als eine der faszinierendsten Bühnendarstellerinnen Wiens gefestigt. Angesichts der begeisterten Kritiken für beide Produktionen zieht sie weiterhin Aufmerksamkeit auf sich – durch ihre mutige Rollenwahl und ihr unerschütterliches Engagement für die Kunst. Ihre nächsten Projekte werden vom Theaterpublikum bereits mit Spannung erwartet.

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