24 June 2026, 20:12

Alon Meyer: Ein Leben für jüdischen Sport und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Ministerpräsident Boris Rhein ört Alon Meyer die Verdienstmedaille

Alon Meyer: Ein Leben für jüdischen Sport und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Alon Meyer ist seit langem eine prägende Persönlichkeit im jüdischen Sport und in der Gemeinschaftsarbeit. Sein Wirken erstreckt sich über Jahrzehnte – von der Leitung von Sportverbänden bis zum Einsatz gegen Diskriminierung in der Gesellschaft.

Meyers Verbindung zu Makkabi Frankfurt ist tief verwurzelt. Sein Vater gründete den Verein 1965, der heute über 4.000 Mitglieder in 27 Abteilungen zählt. Meyer stieg 1995 in den Vorstand ein, wurde 2007 Präsident und übernahm 2013 dieselbe Position bei Makkabi Deutschland.

2015 organisierte er die European Maccabi Games in Deutschland. Im selben Jahr initiierte er die Wanderausstellung „Zwischen Triumph und Verfolgung“. Sein Engagement geht noch weiter: Seit 2004 sitzt er im Rat der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und vertritt seit 2015 als Delegierter die Vollversammlung des Zentralrats der Juden in Deutschland.

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2020 gründete Meyer gemeinsam mit dem Zentralrat der Juden das Projekt „Zusammen1“. Seit 2023 ist er zudem Vorstandsmitglied im Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Während seiner gesamten Laufbahn setzte er sich aktiv gegen Rassismus und Antisemitismus im Sport und in der Gesellschaft ein.

Meyers Führung hat jüdische Sport- und Gemeinschaftsorganisationen gestärkt. Seine Initiativen fördern Verständigung und bekämpfen Vorurteile. Seine Arbeit prägt bis heute den Dialog und die Zusammenarbeit in ganz Deutschland.

Quelle