09 May 2026, 08:18

Apothekenbranche kämpft mit alternder Belegschaft und drohendem Fachkräftemangel

Schwarze und weiße Zeitungsanzeige für das Pensionshaus in Dresden, Deutschland, mit Text auf weißem Hintergrund.

Apothekenbranche kämpft mit alternder Belegschaft und drohendem Fachkräftemangel

Deutschlands Apothekenbranche steht vor einer alternden Belegschaft

Neue Zahlen zeigen, dass fast ein Drittel der Apothekerinnen und Apotheker mittlerweile 56 Jahre oder älter sind. Dieser Trend gibt Anlass zur Sorge, da viele in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen werden.

Das Durchschnittsalter von Apothekern in öffentlichen Apotheken liegt bei 48,4 Jahren. Apothekenleiter sind im Schnitt noch älter – ihr Durchschnittsalter beträgt 53,6 Jahre. Diese Werte liegen über dem bundesweiten Durchschnitt, wo nur ein Viertel der deutschen Beschäftigten zwischen 55 und 64 Jahren noch erwerbstätig ist.

Eine genauere Betrachtung offenbart: 13,5 Prozent der Apotheker sind zwischen 56 und 60 Jahre alt, weitere 6,5 Prozent sogar 66 oder älter. Junge Fachkräfte sind dagegen rar – nur 10,7 Prozent der Apotheker sind unter 30 Jahre alt, während die Altersgruppe der 31- bis 35-Jährigen 12,5 Prozent der Belegschaft ausmacht.

Das Problem beschränkt sich nicht auf die Apotheken. In den nächsten 15 Jahren wird der Renteneintritt der Babyboomer-Generation die Erwerbsbevölkerung schrumpfen lassen. Bis 2039 werden rund 13,4 Millionen Beschäftigte – fast ein Drittel der Arbeitskräfte des Vorjahres – die gesetzliche Altersgrenze von 67 Jahren erreicht haben.

Da ein großer Teil der Apotheker kurz vor dem Ruhestand steht, könnte die Branche bald mit Personalengpässen konfrontiert sein. Die geringe Zahl junger Nachwuchskräfte verschärft die Situation zusätzlich. Ohne Gegenmaßnahmen dürfte es in den kommenden Jahren zunehmend schwieriger werden, diese Lücken zu schließen.

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