Aus alter Fabrik wird in Offenbach-Bürgel ein modernes Wohnprojekt mit Gemeinschaftsräumen
Ronald KramerAus alter Fabrik wird in Offenbach-Bürgel ein modernes Wohnprojekt mit Gemeinschaftsräumen
Ehemalige Fabrik in Offenbach-Bürgel wird zu modernem Wohnprojekt mit Gemeinschaftsräumen
In Offenbach-Bürgel soll aus einer stillgelegten Fabrik ein modernes Wohnhaus mit gemeinsamen Gemeinschaftsflächen entstehen. Die ehemalige Maschinenfabrik Gebrüder Hau wird in 16 barrierefreie Wohnungen umgewandelt, wobei die Bauarbeiten im April 2024 beginnen sollen. Wie die Genossenschaft CreativHäuser in einer Pressemitteilung bekannt gab, könnten die ersten Mieter im Winter 2025/26 einziehen.
Bei dem Vorhaben handelt es sich um das zweite Umnutzungsprojekt der Genossenschaft CreativHäuser, die sich auf gemeinschaftliches Wohnen spezialisiert hat. Ihr erstes Objekt, die ehemalige Lederfabrik Martin Ricker, ist seit November 2023 bezogen. Auch am neuen Standort bleiben Teile der ursprünglichen Fabrik erhalten – darunter das Firmenlogo über dem Eingang.
Ziel der Neugestaltung ist es, die Kurfürstenstraße aufzuwerten, indem ein Schandfleck beseitigt und in einem Nachbargebäude ein kulturelles Café entsteht. Dieses soll zugleich als Veranstaltungsort und Bühne für Künstler verschiedener Sparten dienen. Zudem plant die Genossenschaft umfangreiche Gemeinschaftsbereiche innerhalb des Wohngebäudes.
Angesichts von Wohnungsmangel und steigender Gentrifizierung in der Region sucht CreativHäuser die Unterstützung lokaler Behörden. Die Initiative möchte ihr Modell bezahlbaren, gemeinschaftsorientierten Wohnraums in der gesamten Region ausbauen.
Die Bauzeit wird auf 18 bis 24 Monate veranschlagt, die Fertigstellung ist für Ende 2025 geplant. Das Projekt schafft nicht nur neuen Wohnraum, sondern bewahrt auch Elemente der industriellen Vergangenheit des Geländes. Ein Kulturcafé und gemeinsame Flächen sollen zudem den Alltag im Viertel bereichern.






