Berlin erwartet massive Verkehrsbehinderungen am 1. Mai durch Kundgebungen
Philip BinnerBerlin erwartet massive Verkehrsbehinderungen am 1. Mai durch Kundgebungen
Berlin bereitet sich auf flächendeckende Verkehrsbehinderungen am 1. Mai vor
Am Tag der Arbeit wird Berlin von zahlreichen Kundgebungen geprägt sein, die in mehreren Stadtteilen zu erheblichen Verkehrsstörungen führen. Die Behörden warnen Anwohner und Besucher vor Verzögerungen, da wichtige Verkehrsadern und der öffentliche Nahverkehr betroffen sein werden.
Die Proteste beginnen ab 11:00 Uhr im Bezirk Mitte und werden bis 15:00 Uhr zu Straßensperrungen und Umleitungen im Busverkehr führen. Besonders betroffen sind die Bereiche um die Karl-Marx-Allee, die Alexanderstraße und die Rathausstraße. Einige Straßen könnten für den Verkehr komplett gesperrt werden.
In Grunewald konzentrieren sich die Behinderungen von 12:00 bis 19:00 Uhr auf den Johannaplatz. Gleichzeitig muss in Charlottenburg-Wilmersdorf zwischen 14:00 und 18:00 Uhr mit Verkehrsbehinderungen entlang des Kurfürstendamms und der Tauentzienstraße gerechnet werden – von Henriettenplatz bis zum Wittenbergplatz.
Die Polizei hat ein großes Aufgebot zusammengestellt, um die Lage zu überwachen. Mehrere linke Demonstrationszüge sind angemeldet, weshalb in den betroffenen Bezirken verstärkte Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden.
Die Kundgebungen werden weite Teile Berlins für einen Großteil des Tages lahmlegen. Autofahrer und Nutzer des öffentlichen Verkehrs werden aufgefordert, Ausweichrouten zu planen oder zusätzliche Fahrzeit einzuplanen. Mit einer Normalisierung des Verkehrsflusses ist erst nach Ende der Veranstaltungen zu rechnen.






