Berliner Asiatisches Musikfestival vereint Tradition und Moderne in einzigartigen Klängen
Cathleen HövelBerliner Asiatisches Musikfestival vereint Tradition und Moderne in einzigartigen Klängen
Das Berliner Asiatische Musikfestival startete mit traditionellen und modernen Klängen
Am Montag eröffnete das Berliner Asiatische Musikfestival mit einer Mischung aus alten und neuen Klängen von allen Ecken des Kontinents. Traditionelle Melodien trafen auf moderne Kompositionen und ernteten begeisterten Applaus des aufmerksamen Publikums. Das Festival will den kulturellen Austausch fördern und den Zuhörern weniger bekannte Musikstile näherbringen.
Den Auftakt bestritt das mongolische Duo Khukh Tenger, das mit der Pferdekopfgeige Morin Khuur und Kehlgesang traditionelle Folklore zum Klingen brachte. Ihr Auftritt unterstrich die rohe, erdige Klangwelt der zentralasiatischen Traditionen.
Es folgte der Tenor Ju Hyeok Lee, der koreanische Kunstlieder präsentierte, die an deutsche Lieder erinnerteten. Seine Darbietung verband zwei unterschiedliche Musikkulturen in einem einzigen Programm.
Das Vokalensemble Quarticolo präsentierte anschließend eine Auswahl an Stücken aus China, Japan und Korea. Ihr Repertoire zeigte die Vielfalt der ostasiatischen Musik – von zarten Balladen bis zu rhythmischen Gesängen.
Später führte das Nur Ensemble ein Streichquartett auf, das westliche Spieltechniken mit asiatischen Einflüssen verband. Ihr Programm demonstrierte, wie zeitgenössische Komponisten verschiedene musikalische Sprachen verschmelzen lassen.
Auch die moderne koreanische Musik kam zu Wort: Ensembles spielten Stücke, in denen traditionelle Instrumente mit westlicher Orchestrierung verschmolzen. Jeder Auftritt wurde mit warmem Applaus bedacht – ein Zeichen dafür, dass das Publikum die gebotene Vielfalt zu schätzen wusste.
Unter den Gästen befanden sich Diplomaten mehrerer Länder, was auf das wachsende Ansehen des Festivals hindeutet. Auffällig war, dass das Publikum überwiegend aus Frauen bestand, während nur wenige Männer anwesend waren.
Der erste Abend des Festivals gelang es, unterschiedliche Klänge und Traditionen zusammenzubringen. Die Veranstalter hoffen, dass das Festival weiterwächst und in zukünftigen Ausgaben noch mehr musikalische Stile vorstellen kann. Die Anwesenheit internationaler Gäste deutet auf größere Pläne für die kommenden Jahre hin.






