06 April 2026, 18:19

Berliner S-Bahn im Ausnahmezustand: Signalstörungen legen Verkehr lahm

Eine Zeitung mit Bildern von Menschen, Zügen und anderen Gegenständen sowie einem Titel, der lautet: "Der Zug, der nie aufhört - wie das ständige Transportsystem funktioniert."

Berliner S-Bahn im Ausnahmezustand: Signalstörungen legen Verkehr lahm

Chaos im Berliner S-Bahn-Netz: Signchstörungen sorgen für massive Ausfälle

Am Dienstag kam es im Berliner S-Bahn-Verkehr erneut zu schweren Behinderungen. Signalstörungen in der Nähe des Alexanderplatzes führten zu weitreichenden Verspätungen und Zugausfällen auf mehreren Linien. Pendler beschrieben die anhaltenden Probleme als chaotisch und nervenaufreibend.

Die Schwierigkeiten begannen bereits am frühen Dienstagmorgen, als Reparaturarbeiten an mehreren Signalanlagen nahe dem Alexanderplatz zu erheblichen Einschränkungen im Betrieb führten. Die Linie S3 verkehrte nur noch im 10-Minuten-Takt als Pendelzug zwischen Erkner und Warschauer Straße – ohne Expressverbindungen. Die S5 fuhr lediglich zwischen Ostbahnhof und Warschauer Straße, während die S7 in zwei separate Abschnitte aufgeteilt wurde: einer von Ahrensfelde bis Warschauer Straße und ein weiterer von Charlottenburg nach Potsdam.

Fahrgäste der S75 wurden aufgefordert, auf die Linien S5 oder S7 umzusteigen, um ihr Ziel zu erreichen. Reisende zwischen Ostbahnhof und Charlottenburg sollten stattdessen die S3, S5 oder S9 nutzen. Die Störungen folgten einem Vorfall am Montagmorgen, als ein S-Bahn-Zug zwischen Blankenburg und Friedrichstraße wegen einer Polizeimaßnahme angehalten werden musste.

Während der Verspätungen forderten Zugbegleiter die Fahrgäste auf, Abstand von den Türen zu halten, um verlorene Zeit aufzuholen. Ein genervter Pendler äußerte sarkastisch, er bereue es, nicht einfach an die Ostsee gefahren zu sein, statt sich mit dem anhaltenden Reisechaos herumzuschlagen.

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Die Signalprobleme führen dazu, dass viele S-Bahn-Linien weiterhin nur eingeschränkt oder in getrennten Abschnitten verkehren. Für Fahrgäste bleibt die Situation unberechenbar – ein baldiges Ende der Störungen ist nicht in Sicht. Wann der Regelbetrieb wieder vollständig aufgenommen wird, steht laut Behörden noch nicht fest.

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