03 May 2026, 08:25

Berliner Schornsteinfeger danken Einsatzkräften mit klarem Signal gegen Gewalt

Feuerwehrleute in Helmen klettern an einer Leiter zu einem raucherfüllten Gebäude hinauf, mit einem metallischen Objekt links und Rohren an der Basis.

Berliner Schornsteinfeger danken Einsatzkräften mit klarem Signal gegen Gewalt

Berlins Schornsteinfeger, Feuerwehrleute, Polizisten und Stadtvertreter versammelten sich in dieser Woche, um Rettungskräften zu danken. Die Veranstaltung sollte Respekt und Solidarität zeigen – besonders vor dem Hintergrund zunehmender Angriffe auf Einsatzkräfte. Unter dem Motto „Keine Gewalt gegen Retter – Schornsteinfeger sagen Danke“ fand die Initiative bereits zum vierten Mal statt.

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Die Feierlichkeiten wurden in der Lehrbäckerei des Berliner Konditoren-Innungsverbandes abgehalten. Regierungsbürgermeister Kai Wegner traf dort mit Vertretern der Feuerwehr, der Polizei und der Schornsteinfeger-Innung zusammen, um die Risiken zu würdigen, denen Einsatzkräfte täglich ausgesetzt sind. In den vergangenen Jahren haben aggressive Übergriffe auf Rettungskräfte zugenommen, was die Botschaft der Veranstaltung umso dringlicher macht.

Seit ihrem Start ist die Aktion stetig gewachsen und hat bisher rund 10.000 Euro an Spenden eingeworben. Als Termin wählten die Organisatoren den Florianstag (4. Mai), der dem Schutzpatron der Feuerwehrleute und Schornsteinfeger gewidmet ist. Die Teilnehmer betonten, wie wichtig es ist, diejenigen zu schützen, die für die Sicherheit der Stadt sorgen.

Im Mittelpunkt stand der Appell an die Öffentlichkeit, mehr Unterstützung und Bewusstsein zu zeigen. Die Dankesgesten waren eine direkte Reaktion auf die wachsenden Herausforderungen, denen sich Einsatzkräfte gegenübersehen. Durch die Zusammenarbeit verschiedener Dienste unterstrich die Kampagne die gemeinsame Haltung gegen Gewalt.

Die Veranstaltung endete mit erneuten Aufrufen zu mehr Respekt gegenüber Rettungskräften. Bisher wurden über 10.000 Euro für ihre Arbeit gesammelt. Die Organisatoren planen, die Initiative auch in den kommenden Jahren fortzuführen – mit dem klaren Fokus auf Sicherheit und Wertschätzung.

Quelle