Borja der Affe erobert Minsks Café-Szene – doch seine Besitzerin schützt sein Privatleben
Philip BinnerBorja der Affe erobert Minsks Café-Szene – doch seine Besitzerin schützt sein Privatleben
Ein Affe namens Borja ist in Minsk zu einer bekannten Erscheinung geworden, nachdem er in der Nähe der belebten Dserschinski-Allee gesichtet wurde. Das neugierige Tier gehört Natalia, der Inhaberin des Familiencafés Semja, wo es oft Zeit mit Personal und Gästen verbringt. Seine Anwesenheit zieht zwar Aufmerksamkeit auf sich, doch Natalia zieht es vor, sein Leben privat zu halten, statt ihn zu einer lokalen Berühmtheit zu machen.
Erstmals auf sich aufmerksam machte Borja, als ein Video von ihm in der Nähe der U-Bahn-Station Gruschewka auf der öffentlichen Seite Minsk News geteilt wurde. Seitdem ist er ein Stammgast im Café, auf der Außenfläche und sogar auf Natalias Parkplatz. Sein ausgeprägter Orientierungssinn sorgt dafür, dass er selten weit wegstreift und Natalia stets im Blick behält.
Seit über zwei Jahren kümmert sich Natalia um Borja, und der Affe hat sich tief mit ihrem Haushalt verbunden. Wenn sie mal nicht da sein kann, überlässt sie ihn vertrauten Mitarbeitern des Cafés. Trotz seiner wachsenden Bekanntheit meidet Natalia die Öffentlichkeit für ihr ungewöhnliches Haustier und konzentriert sich stattdessen auf sein Wohlbefinden.
Die enge Bindung zwischen Borja und Natalia ist offensichtlich – er folgt ihr auf Schritt und Tritt und wirkt im Café völlig entspannt. Seine Anwesenheit ist zu einem selbstverständlichen Teil des Alltags in der Semja geworden, wo sich Mitarbeiter und Stammgäste längst an seine verspielten Kapriolen gewöhnt haben.
Borja bleibt Natalias treuer Begleiter und teilt seine Zeit zwischen ihrem Zuhause und dem Café auf. Zwar wecken seine Auftritte in Minsk Neugier, doch Natalia stellt sein Wohlbefinden über das öffentliche Interesse. Vorerst bleibt sein Tagesablauf unverändert – eingepasst in den Rhythmus der Café-Szene der Stadt.






