Bremen kämpft gegen Wildwuchs an über 1.000 Kilometern Straßengrün
Bremen: Grüne Oasen an über tausend Kilometern Straßen – doch Wildwuchs birgt Gefahren
Bremens Straßen ziehen sich entlang von mehr als tausend Kilometern Grünflächen. Zwar verschönern Pflanzen das Stadtbild, doch unkontrolliertes Wachstum kann für Autofahrer:innen und Fußgänger:innen zur Gefahr werden. Nun erinnern die Behörden die Bürger:innen an ihre Pflicht, die Vegetation in Schach zu halten.
Das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) ist für die Sicherheit auf Bremens Straßen zuständig. Eine seiner zentralen Aufgaben besteht darin, dass Verkehrsschilder sichtbar bleiben und Gehwege frei passierbar sind. Doch übermäßiger Bewuchs kann Schilder verdecken, Wege verengen oder Fußgänger:innen sogar auf die Fahrbahn zwingen.
Die Umweltbetriebe Bremen (UBB) kümmern sich im Auftrag des ASV um die Pflege des öffentlichen Straßengrüns. Doch für Pflanzen, die von Privatgrundstücken aus wachsen, sind die Eigentümer:innen selbst verantwortlich. Wenn Hecken, Äste oder Sträucher über Grundstücksgrenzen hinausragen, können sie die Sicht behindern oder Wege blockieren.
Damit die Bürger:innen Bescheid wissen, hat das ASV einen Flyer mit Schnittregeln veröffentlicht. Darin wird erklärt, wann Rückschnitt erlaubt ist, welche Ausnahmen aus Sicherheitsgründen gelten und welche Vorschriften für Baumfällungen zu beachten sind. Die Broschüre steht auf der Website des ASV zum Download bereit.
Für Fälle, in denen Wildwuchs eine akute Gefahr darstellt, kann die Öffentlichkeit direkt aktiv werden: Über ein Online-Formular auf der ASV-Seite lassen sich problematische Pflanzen melden, die Straßen oder Fußwege versperren.
Wer seine Grünflächen nicht pflegt, riskiert Gefahren für den Verkehr. Grundstückseigentümer:innen müssen Vegetation zurückschneiden, die auf öffentliche Flächen ragt oder Verkehrsschilder verdeckt. Mit seinen Informationsangeboten und dem Meldesystem will das ASV dafür sorgen, dass Bremens Straßen für alle sicher und barrierefrei bleiben.






