Bremer Literatur und Kunst glänzen bei exklusivem Abend in Berlin
Ein Abend der Literatur und Kunst in der Landesvertretung Bremen in Berlin
Letzte Woche fand in der Landesvertretung Bremen in Berlin ein Abend der Literatur und Kunst statt. Im Mittelpunkt standen Lesungen von drei Stipendiat:innen des Bremer Literaturstipendiums sowie die Eröffnung der Ausstellung "Ein tierisch guter Einfall". Staatsrätin Nancy Böhning betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung des Ortes als Brücke zwischen der Bremer Kulturszene und der Hauptstadt.
Das Bremer Literaturstipendium, das seit über 40 Jahren vergeben wird, fördert sowohl Nachwuchs- als auch etablierte Autor:innen. Die diesjährigen Stipendiat:innen – Will Gmehling, Sarah von Lüttichau und Jeff Hemmer – präsentierten Ausschnitte aus ihren aktuellen Werken. Ihre Lesungen zeigten die Vielfalt der Bremer Literaturszene.
Die Ausstellung "Ein tierisch guter Einfall" präsentiert Arbeiten von Anke Bär, Valeska Scholz und Hemmer. Die Künstler:innen setzen sich in ihren Werken mit Mensch-Tier-Beziehungen und Erzähltraditionen auseinander. Die Schau ist noch bis zum 19. Dezember 2025 zu sehen, der Eintritt ist für angemeldete Besucher:innen frei.
Hemmers Beteiligung markiert sein erstes dokumentiertes künstlerisches Projekt seit zwei Jahren. Die Veranstaltung war zugleich Teil des Artist-in-Residence-Programms, das Bremer Stipendiat:innen einen Arbeitsaufenthalt in der Berliner Vertretung ermöglicht. Böhning hob hervor, wie der Ort als kulturelle Schnittstelle fungiert und Literatur sowie bildende Kunst aus der Region zusammenbringt.
Die Kombination aus Lesung und Ausstellung bot einen Einblick in das kreative Schaffen Bremens. Die Ausstellung "Ein tierisch guter Einfall" bleibt noch bis Ende 2025 zugänglich, während das Stipendienprogramm weiterhin neue Stimmen fördert. Der Abend unterstrich die Rolle der Landesvertretung als Plattform für den kulturellen Austausch zwischen Bremen und Berlin.






