22 March 2026, 18:19

BTCS startet an der Frankfurter Börse und setzt auf Bitcoin als Kernstrategie

Tortendiagramm, das die Marktkapitalisierungen von Kryptowährungen im Jahr 2016 zeigt, mit Abschnitten für Bitcoin, Ethereum und Litecoin.

BTCS startet an der Frankfurter Börse und setzt auf Bitcoin als Kernstrategie

BTCS, ein börsennotiertes Digital-Asset-Treasury-Unternehmen, betritt mit Notierung an der Frankfurter Börse den deutschen Kryptomarkt. Das Unternehmen, das digitale Vermögenswerte aktiv verwaltet, um Renditen zu erzielen, handelt seit Januar 2026 unter dem Kürzel 36C. Trotz eines jüngsten Kursrückgangs bleibt BTCS optimistisch in Bezug auf seine Expansion in Europa.

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BTCS hält und verwaltet digitale Vermögenswerte mit einem besonderen Fokus auf Bitcoin – aufgrund dessen Knappheit, globaler Reichweite und der Möglichkeit, rund um die Uhr Transaktionen abzuwickeln. Laut dem letzten Quartalsbericht besitzt das Unternehmen 137 Bitcoin. Im Gegensatz zu einigen US-Konkurrenten wie Strategy und Bitmine verzichtet BTCS auf den Einsatz von Hebelprodukten und setzt stattdessen auf aktives Management, um Wachstum zu generieren.

Das Unternehmen erwirtschaftet wiederkehrende Erträge durch Staking, die Validierung von Blockchain-Netzwerken und Transaktionsgebühren. Zudem beteiligt es sich über Protokolle wie Babylon am Bitcoin-Staking, um Erträge aus seinen BTC-Beständen zu erzielen. Wojciech Kaszycki, Chief Strategy Officer, steuert den strategischen Kurs des Unternehmens in einem wettbewerbsintensiven Umfeld.

Obwohl der Aktienkurs von BTCS seit dem deutschen Börsendebüt gesunken ist, betrachtet das Unternehmen die Notierung in Frankfurt als einen entscheidenden Schritt, um seine Präsenz in Europa auszubauen. Vergleichsdaten zur Performance im Verhältnis zu anderen europäischen Krypto-Unternehmen liegen derzeit nicht vor, da entsprechende Zahlen nicht offenlegt wurden.

BTCS bleibt weiterhin auf Bitcoin als Kernbestandteil seiner Treasury-Strategie konzentriert und erweitert gleichzeitig seine Einnahmequellen durch Staking und Netzwerkvalidierung. Durch den Verzicht auf hochriskante Hebelgeschäfte hebt sich das Unternehmen von einigen US-Wettbewerbern ab. Mit der nun aktiven Frankfurter Notierung strebt BTCS langfristige Stabilität auf dem deutschen Markt an.

Quelle