Bundespolitiker erhalten 2025 erstmals seit drei Jahren Gehaltserhöhung
Ronald KramerBundespolitiker erhalten 2025 erstmals seit drei Jahren Gehaltserhöhung
Die Gehälter der höchsten Bundespolitiker Österreichs steigen 2025 um ein Prozent. Dies ist die erste Anpassung nach drei Jahren Lohnstopp für viele Funktionen. Die Erhöhung folgt auf eine Phase stagnierender Bezüge für Regierungsmitglieder und den Bundespräsidenten.
Durch Lohnfreeze und unter der Inflationsrate liegende Anpassungen haben die Einkommen der Bundespolitiker im Laufe der Zeit an Wert verloren. 2024 erhielten Abgeordnete nur die Hälfte der Inflationsrate als Erhöhung, während andere gar keine Anpassung sahen. Die Steigerung 2025 betrifft den Bundespräsidenten, den Bundeskanzler, den Vizekanzler, alle Regierungsmitglieder sowie die Abgeordneten des Nationalrats und des Bundesrats.
Die Reform wurde von der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) und NEOS im Rahmen ihres Koalitionsabkommens vereinbart. Sie umfasst auch den Präsidenten des Rechnungshofs und die Mitglieder der Volksanwaltschaft, deren Bezüge ebenfalls um denselben Prozentsatz steigen. Die Finanzierung von Parteien, Parlamentsklubs und Akademien bleibt jedoch für die nächsten zwei Jahre unverändert.
Die einprozentige Gehaltserhöhung tritt 2025 in Kraft und beendet damit den dreijährigen Einfrierungszeitraum für die meisten Spitzenpositionen. Andere öffentliche Fördermittel bleiben für weitere zwei Jahre auf dem aktuellen Stand.






