Deutschland wird 2025 erstmals bargeldlose Mehrheit – doch Münzen bleiben beliebt
Sigmund FreudenbergerDeutschland wird 2025 erstmals bargeldlose Mehrheit – doch Münzen bleiben beliebt
2025 zahlten die Deutschen erstmals häufiger bargeldlos als mit Bargeld
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland erstmals die meisten Alltagskäufe nicht mehr in bar, sondern bargeldlos getätigt. Über die Hälfte aller Transaktionen erfolgte ohne physische Banknoten oder Münzen. Besonders Debitkarten, mobile Bezahlverfahren und Online-Systeme verzeichneten einen deutlichen Aufschwung.
Laut den Erhebungen entfielen 2025 bereits 55 Prozent aller registrierten Zahlungen in Deutschland auf bargeldlose Vorgänge – ein markanter Wandel, denn noch 45 Prozent wurden in bar abgewickelt, sechs Prozentpunkte weniger als noch 2023.
Debitkarten waren dabei der entscheidende Treiber: Sie machten 28 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens aus und wurden in 26 Prozent aller Zahlvorgänge genutzt. Die Girocard blieb dabei die beliebteste Wahl. Mobile Bezahlmethoden, etwa per Smartphone, kamen auf einen Anteil von 10 Prozent, während Online-Bezahldienste ihren Marktanteil auf 6 Prozent aller Transaktionen verdoppelten.
Bargeld und Überweisungen hielten sich mit jeweils 23 Prozent der Gesamtausgaben die Waage. Trotz des digitalen Booms hielten es 80 Prozent der Befragten weiterhin für wichtig, Bargeld als Zahlungsoption zu erhalten. Nicht alle Bevölkerungsgruppen setzten jedoch gleichermaßen auf digitale Lösungen: Ältere Menschen und Personen mit geringer Digitalerfahrung griffen nach wie vor häufiger zu Bargeld.
Die Zahlen zeigen einen klaren Trend zur bargeldlosen Gesellschaft in Deutschland. Digitale Zahlungsmethoden dominieren mittlerweile den Alltag – doch Bargeld bleibt weit verbreitet und geschätzt. Die Unterschiede zwischen den Alters- und Nutzergruppen verdeutlichen, dass sich die Zahlungsgewohnheiten weiterhin unterscheiden.






