18 April 2026, 02:22

DFS baut Ausbildungsprogramme aus – mehr Chancen für Fluglotsen und IT-Talente

Plakat mit der Aufschrift "Beitreten Sie den Luftdienst - Lernen-Verdienen" oben, mit Flugzeugen und Menschen im Hintergrund.

DFS baut Ausbildungsprogramme aus – mehr Chancen für Fluglotsen und IT-Talente

Deutsche Flugsicherung (DFS) baut Ausbildungsprogramme aus

Die Deutsche Flugsicherung (DFS), Deutschlands Dienstleister für die Flugverkehrskontrolle, erweitert ihre Ausbildungsangebote. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer bevorstehenden Welle von Pensionierungen und eines erwarteten Anstiegs im Luftverkehr. Damit ergeben sich nun mehr Chancen für Nachwuchskräfte in verschiedenen Bereichen.

Aktuell beschäftigt die DFS rund 5.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter etwa 2.200 Fluglotsen. Um den künftigen Bedarf zu decken, wird das Unternehmen die Plätze in seinem dualen Studienprogramm von 30 auf 50 aufstocken. Mit dieser Erhöhung sollen mehr Talente für die spezialisierte Ausbildung gewonnen werden.

2024 wird die DFS-Akademie ihren bis dahin größten Jahrgang mit 136 Fluglotsen-Anwärtern aufnehmen. Zudem sucht das Unternehmen neun junge Nachwuchskräfte für eine IHK-Berufsausbildung als Kaufleute für Büromanagement oder IT-Spezialisten. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie, um in einem angespannten Arbeitsmarkt Fachkräfte zu sichern.

DFS-Vorstandsvorsitzender Arndt Schoenemann begründete die Entscheidung mit der steigenden Nachfrage und dem Mangel an qualifizierten Fachkräften. Angesichts vieler erfahrener Mitarbeiter, die kurz vor dem Ruhestand stehen, soll die Ausweitung der Programme sicherstellen, dass das Unternehmen auch künftig einen sicheren und effizienten Flugbetrieb gewährleisten kann.

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Die Erweiterung der Ausbildungsangebote eröffnet jungen Berufseinsteigern neue Karrierewege in der Luftfahrtbranche. Die DFS erwartet, dass die erhöhte Aufnahmekapazität dazu beiträgt, den künftigen Personalbedarf zu decken. Die Änderungen erfolgen zu einer Zeit, in der die Branche sowohl mit wachsendem Verkehrsaufkommen als auch mit einer alternden Belegschaft konfrontiert ist.

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