18 April 2026, 08:17

Dobrindts Migrationsreformen brechen mit Merkels Erbe – und polarisieren

Alte Postkarte mit einer Briefmarke, die "Lichtenwald, Deutschland - Einschreiben nach Deutschland" lautet, mit handgeschriebenem Text und zwei zusätzlichen Briefmarken in der oberen rechten Ecke.

Dobrindts Migrationsreformen brechen mit Merkels Erbe – und polarisieren

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat eine neue Migrationspolitik vorgelegt, die einen deutlichen Bruch mit dem Kurs von Angela Merkel darstellt. Seine Reformen zielen darauf ab, die europäische Migrationspolitik neu zu gestalten – doch sie stoßen sowohl bei Rechtsextremen als auch bei linkspolitischen Kräften auf Kritik.

Dobrindt verteidigte seine Pläne mit dem Argument, sie bewiesen, dass die politische Mitte handlungsfähig sei. Seine Politik stehe für eine konservativ-bürgerliche Wende und distanziere sich damit von Merkels früherer Haltung in der Migrationsfrage.

Auf die Gegenwehr reagierend, wies er die Kritik von rechts als erwartbar zurück. Besorgniserregend findet er jedoch, dass linke Politiker zunehmend die Rhetorik der rechtspopulistischen AfD übernehmen. Laut Dobrindt sei diese Annäherung an AfD-Positionen besonders problematisch.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Reformen bringen Dobrindt in Opposition zu Merkels Erbe und ziehen gleichzeitig Feuer von gegnerischen Lagern auf sich. Seine Haltung unterstreicht die wachsende Spaltung in der deutschen Migrationsdebatte – eine Auseinandersetzung, die längst nicht mehr entlang klassischer Parteigrenzen verläuft.

Quelle