24 March 2026, 02:19

Ehepaar muss sich wegen 27.000 Euro Luxuswaren am Frankfurter Flughafen verantworten

Menschen mit Taschen durch eine Flughafenhalle gehen, mit Texttafeln an den Wänden, Deckenleuchten und einem Mülleimer im Hintergrund; darunter ist eine Frau mit Schuhen.

Ehepaar muss sich wegen 27.000 Euro Luxuswaren am Frankfurter Flughafen verantworten

Ein Ehepaar aus Deutschland muss sich wegen Strafvorwürfen verantworten, nachdem Zollbeamte am Frankfurter Flughafen in ihrem Gepäck unerklärte Luxuswaren entdeckt hatten. Die Entdeckung erfolgte am 28. April, als das Paar aus Dubai über die "grüne Ausfahrt" einreiste – einen Bereich, der ausschließlich für Reisende ohne deklarierungspflichtige Waren vorgesehen ist.

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Die beiden waren zuvor von den Malediven nach Dubai geflogen, bevor sie ihren Anschlussflug nach Frankfurt antraten. Bei der Kontrolle fanden die Zollbeamten hochwertige Artikel in ihren Koffer, darunter elf Luxusparfüms, Designertaschen und Kleidungsstücke. Der Gesamtwert der Waren wurde auf etwa 27.000 Euro geschätzt.

In der Brieftasche des Mannes wurden zudem Kaufbelege sowie Bargeld gefunden, die bestätigten, dass die Artikel in Dubai erworben worden waren. Da das Paar die "grüne Ausfahrt" genutzt hatte – die für Reisende ohne deklarierungspflichtige Waren bestimmt ist –, umging es die vorgeschriebenen Zollkontrollen. Nach EU-Regeln dürfen Reisende ab 15 Jahren aus Nicht-EU-Ländern Waren im Wert von bis zu 430 Euro zollfrei einführen. Alles, was diesen Freibetrag übersteigt oder besonderen Beschränkungen unterliegt, muss über die "rote Ausfahrt" deklariert werden.

Die beschlagnahmten Belege dienen nun als Beweismittel im Verfahren. Die Behörden errechneten, dass der versuchte Steuerbetrug zu einem Steuerausfall von über 6.000 Euro führte. Mittlerweile wurden gegen die Reisenden strafrechtliche Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.

Der Fall unterstreicht die Risiken, die mit der Nichtdeklarierung hochwertiger Einkäufe bei der Einreise in die EU verbunden sind. Zollbeamte überwachen weiterhin gezielt Ankünfte, insbesondere aus Nicht-EU-Ländern, um die Einhaltung der Zollvorschriften durchzusetzen. Dem Paar drohen nun rechtliche Konsequenzen, weil es gegen die Einfuhrbestimmungen verstoßen hat.

Quelle