Eintracht Frankfurt in der Krise: Trainerwechsel und Hoeneß' radikaler Rat gegen den Abwärtstrend
Ronald KramerDies ist Uli Hoeneß' Rat an Eintracht bezüglich Transfers - Eintracht Frankfurt in der Krise: Trainerwechsel und Hoeneß' radikaler Rat gegen den Abwärtstrend
Eintracht Frankfurt kämpft in dieser Saison mit Schwächen – und reagiert mit personellen Wechseln und externem Rat. Nach einer enttäuschenden Performance entließ der Verein im Januar Cheftrainer Dino Toppmöller und verpflichtete als Nachfolger Albert Riera. Unterdessen riet Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß den Frankfurtern, ihre besten Spieler zu halten, statt sie zu verkaufen.
Die Saison verlief für die Eintracht bisher weit unter den Erwartungen: Das Team schied früh im DFB-Pokal und in der Champions League aus und liegt aktuell nur auf Platz sieben der Bundesliga. Als Reaktion auf die Krise setzte der Club Toppmöller noch während der laufenden Spielzeit ab und holte Riera an die Seitenlinie.
Hoeneß äußerte sich kürzlich kritisch zur Transferpolitik Frankfurts. Sein Argument: Der Verkauf von Topspielern untergräbt die langfristige Stabilität eines Teams. Als Beispiel nannte er Harry Kane, den der FC Bayern 2023 für 100 Millionen Euro verpflichtete – und der heute bereits auf 150 Millionen Euro taxiert wird. Hoeneß' Fazit: Clubs sollten lieber in Spitzenkräfte investieren, statt sie ziehen zu lassen.
Die Eintracht hat zwar eine Tradition, Leistungsträger zu verkaufen, doch seit 2020 lag keine Abgangssumme mehr über 30 Millionen Euro. Hoeneß' Aussagen spiegeln damit eine grundsätzliche Debatte wider: Wie lässt sich wirtschaftliche Vernunft mit sportlichem Erfolg in Einklang bringen?
Nun steht der Verein vor einer entscheidenden Weichenstellung: Soll er auf das aktuelle Team setzen – oder riskieren, durch weitere Abgänge von Stars noch tiefer in die Krise zu rutschen? Hoeneß' Rat deutet darauf hin, dass der Erhalt der besten Spieler die klügere Langzeitstrategie wäre. Kurzfristig jedoch ruhen die Hoffnungen auf Riera, der die Saison noch retten soll.






