Elektroautos boomen: Neue Steuerregeln und Förderungen treiben Nachfrage an
Ronald KramerElektroautos boomen: Neue Steuerregeln und Förderungen treiben Nachfrage an
Elektroautos werden in Deutschland immer beliebter – dank neuer Steuerregeln und staatlicher Förderungen. Seit Mitte 2025 gilt für voll-elektrische Dienstwagen, die privat genutzt werden, ein Steuersatz von nur 0,25 Prozent, was sie deutlich günstiger im Unterhalt macht. Privatkäufer wiederum können seit 2026 für neu zugelassene elektrifizierte Modelle Zuschüsse von bis zu 6.000 Euro erhalten.
Der Umstieg auf Elektroautos wird vor allem durch finanzielle Anreize vorangetrieben. Die niedrigere Besteuerung von Firmenfahrzeugen in Kombination mit geringeren Betriebskosten befeuert die Nachfrage. Die 0,25-Prozent-Regelung gilt für Elektroautos mit einem Listenpreis von bis zu 100.000 Euro. Für Privatpersonen gelten die seit 2026 verfügbaren Fördergelder für rein elektrische Modelle, Plug-in-Hybride und Reichweitenverlängerer.
Haushalte ohne Kinder haben Anspruch auf Unterstützung, wenn ihr Einkommen unter 80.000 Euro bleibt, während Familien höhere Einkommensgrenzen haben. Autohäuser wie Auto Becker Klausmann verzeichnen ein wachsendes Interesse an Elektrofahrzeugen – mit Mitarbeiterinnen wie Kerstin Bucksteeg, die hier eine Vorreiterrolle einnimmt.
Bucksteeg, die seit über zehn Jahren im Autohaus arbeitet, leitet mittlerweile die gesamte Neuwagenabteilung. Sie ist spezialisiert auf BMW und MINI, schätzt aber besonders die Abwechslung in ihrem Beruf. Für sie macht die Mischung aus verschiedenen Modellen und der direkte Kundenkontakt den Job besonders erfüllend.
Die Steueränderungen und Förderprogramme haben Elektroautos sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen attraktiver gemacht. Da die Zuschüsse mindestens bis 2026 verfügbar bleiben und Firmenwagen steuerlich begünstigt werden, wird ein weiteres Marktwachstum erwartet. Händler wie Bucksteeg begleiten immer mehr Kunden beim Umstieg auf die Elektromobilität.






