08 May 2026, 06:17

Energiegemeinschaften machen lokalen Stromaustausch technisch möglich – doch die Politik hinkt hinterher

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, das den Text 'Investing in Communities: Biggest Investment in Rural Electricity Since the New Deal' zeigt.

Energiegemeinschaften machen lokalen Stromaustausch technisch möglich – doch die Politik hinkt hinterher

Ein neues Projekt hat gezeigt, dass Energiegemeinschaften zum gemeinsamen Nutzen von Strom unter den aktuellen technischen Bedingungen funktionieren können. Die Initiative ESCdigital hat bewiesen, dass das Konzept umsetzbar ist. Nun richtet sich der Fokus darauf, den rechtlichen Rahmen zu verbessern, um eine breitere Verbreitung zu ermöglichen.

Bei der Energie-Teilen-Lösung geht es darum, dass Gruppen gemeinsam lokal erzeugten Strom nutzen. Dieser Ansatz könnte Deutschlands Umstieg auf erneuerbare Energien beschleunigen, indem mehr Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen einbezogen werden. Das Projekt Forum EnShare entwickelt derzeit politische Vorschläge, um die Regeln transparenter und gerechter zu gestalten.

Digitale Werkzeuge sind entscheidend, um das Energie-Teilen in der Praxis zu ermöglichen. Sie erfassen, wie viel Strom erzeugt und verbraucht wird, gleichen Angebot und Nachfrage aus und belohnen flexiblen Verbrauch. Ohne solche Systeme wäre die Verwaltung gemeinsamer Energie deutlich schwieriger.

Die Plattform Forum EnShare wird vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und dem Bürgerenergie-Bündnis (BBEn) unterstützt. Ihr Ziel ist es, eine solide rechtliche Grundlage zu schaffen, damit sich mehr Gemeinschaften beteiligen können.

Die Ergebnisse von ESCdigital bestätigen, dass Energie-Teilen heute bereits technisch machbar ist. Mit besseren politischen Rahmenbedingungen könnten sich mehr Gruppen an lokalen Projekten für erneuerbare Energien beteiligen – ein wichtiger Schritt für die Energiewende in Deutschland.

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