Eren Dinkçis Tor für die Liebe: Ein Fußballer kämpft gegen Leukämie mit
Sigmund FreudenbergerEren Dinkçis Tor für die Liebe: Ein Fußballer kämpft gegen Leukämie mit
Heidenheims Stürmer Eren Dinkçi traf beim wichtigen 2:0-Sieg gegen den FC St. Pauli am Samstag – ein Tor, das seinen Verein vorerst aus der Abstiegszone der Bundesliga hielt. Doch dieser Moment hatte eine weit tiefere Bedeutung: Dinkçi widmete den Treffer seiner Freundin Cinja, die gegen Leukämie kämpft.
Sein Tor gegen St. Pauli war mehr als nur ein sportlicher Erfolg. Nach dem Spiel verriet Dinkçi, dass er mit dem Jubelgestus in Richtung Himmel an Cinja gedacht habe, die möglicherweise bald eine Stammzelltransplantation benötigt. Das Paar spricht offen über ihre Krankheit und nutzt ihre Reichweite, um auf das Thema aufmerksam zu machen.
Der 1. FC Heidenheim unterstützt die Aktion und kooperiert mit der DKMS, einer Organisation zur Bekämpfung von Blutkrebs. Beim letzten Spiel in Freiburg ließen sich 688 Fans als potenzielle Stammzellspender registrieren. Dinkçi und Cinja betonen jedoch, dass es in der Kampagne nicht um sie gehe – sondern darum, allen Betroffenen von Blutkrebs oder -erkrankungen zu helfen.
Sportlich entlastete der Sieg Heidenheim und vertagte die Abstiegsängste vorerst um eine weitere Woche. Trainer Frank Schmidt lobte nicht nur Dinkçis Leistung auf dem Platz, sondern auch seinen gesellschaftlichen Einfluss: Der Spieler nutze seine Bekanntheit, um Menschen zur Spendenbereitschaft zu motivieren.
Für Dinkçi und Cinja war das Tor ein Lichtblick in einer schweren Zeit. Die Zusammenarbeit mit der DKMS hat bereits Hunderten den Weg zur Spenderregistrierung geebnet. Gleichzeitig hängt der Klassenerhalt Heidenheims nun von den verbleibenden Partien ab.






