Estnische Triathletin Kaidi Kivioja pulverisiert Rekord bei Ironman-EM in Hamburg
Philip BinnerEstnische Triathletin Kaidi Kivioja pulverisiert Rekord bei Ironman-EM in Hamburg
Estnische Triathletin Kaidi Kivioja schreibt Geschichte bei den Ironman-Europameisterschaften in Hamburg
Die estnische Triathletin Kaidi Kivioja hat bei den Ironman-Europameisterschaften in Hamburg Geschichte geschrieben. Bei ihrem ersten Wettkampf über die volle Distanz pulverisierte sie mit einer Zeit von 8:44:44 Stunden den nationalen Rekord. Mit dieser Leistung erreichte sie Platz 12 in der Gesamtwertung – nur 33 Minuten hinter der Siegerin.
Kivioja hatte sich für ihr Debüt bewusst Hamburg entschieden, nicht nur wegen der günstigen Lage in der Nähe Estlands, sondern auch wegen des Rufs der Veranstaltung als hart umkämpfter Wettbewerb. Vor dem Rennen hatte sie im Training noch nie mehr als 32 Kilometer am Stück gelaufen. Ihre Vorbereitung umfasste anstrengende sechsstündige Radtrainingseinheiten und lange Läufe von bis zu 30 Kilometern.
Am Renntag bewältigte sie die 3,8 Kilometer Schwimmen in 1:00:03 Stunden. Die 180 Kilometer auf dem Rad absolvierte sie in 4:30:16 Stunden, gefolgt von einem Marathon in 3:07:01 Stunden. Den Sieg bei den Frauen sicherte sich die Norwegerin Solveig Løvseth mit einer Zeit von 8:11:11 Stunden.
Trotz ihrer begrenzten Erfahrung über die Langdistanz hat Kiviojas starke Leistung ihr einen Startplatz bei den Weltmeisterschaften eingebracht. Im Oktober wird sie nun in Kailua-Kona auf Hawaii an den Start gehen.
Kiviojas Debüt setzt neue Maßstäbe für den estnischen Triathlon. Ihr 12. Platz und der nationale Rekord unterstreichen ihr Potenzial im Langstreckensport. Die anstehenden Weltmeisterschaften auf Hawaii werden ihre nächste große Herausforderung sein.






