Frankfurt und Offenbach starten gemeinsames Cannabis-Modellprojekt mit Bürgerbeteiligung
Sigmund FreudenbergerFrankfurt und Offenbach starten gemeinsames Cannabis-Modellprojekt mit Bürgerbeteiligung
Frankfurt und Offenbach treiben die Pläne zur Legalisierung von Cannabis im Rahmen der neuen Bundesvorschläge voran. Die kommunalen Verantwortlichen haben eine gemeinsame Bewerbung für ein regionales Modellprojekt angekündigt. Die Initiative folgt den jüngsten Diskussionen über die Politikänderungen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.
Die Städte streben an, ein Pilotprogramm auf Basis ihrer etablierten Arbeit im Jugendschutz und in der Prävention zu starten. Sowohl Frankfurts Stadtrat Stefan Majer als auch Offenbachs Oberbürgermeisterin Sabine Groß haben ihre Unterstützung für den Ansatz der Bundesregierung bekundet.
Um die Bevölkerung einzubinden, führt das Drogenreferat der Stadt Frankfurt derzeit eine Umfrage zur Cannabis-Legalisierung durch. Die Rückmeldungen sollen helfen, Maßnahmen zur Aufklärung und zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger zu gestalten. Zudem sind vier Bürgerveranstaltungen unter dem Titel „Frankfurter Cannabis-Dialoge“ geplant, um Bedenken aufzugreifen und den Austausch zu fördern.
Gemeinsam bereiten die Städte nun einen Antrag an das Bundesgesundheitsministerium vor. Mit ihrer bestehenden Präventionsarbeit hoffen sie, ihre Bewerbung zu stärken. Die öffentliche Umfrage und die Dialogveranstaltungen sollen sicherstellen, dass die Anliegen der Bevölkerung den Prozess mitprägen.






