Fulda feiert Hessentag 2026 mit ökumenischem Programm und spirituellen Highlights
Philip BinnerFulda feiert Hessentag 2026 mit ökumenischem Programm und spirituellen Highlights
Fulda richtet vom 12. bis 21. Juni 2026 den Hessentag aus – erstmals mit einem ökumenischen Programm im Mittelpunkt. Veranstaltet wird das Fest gemeinsam vom Bistum Fulda, der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Rund 110 Veranstaltungen an vier zentralen Orten bieten Raum für Begegnungen und Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Hintergründe, wie lokale Verantwortliche betonen.
Das spirituelle Zentrum des Festes bildet die Stadtpfarrkirche, die für die Dauer des Hessentags zum „HerzZentrum“ wird. Hier erwarten die Besucher multimediale Ausstellungen und Live-Musik. In der nahegelegenen Severikirche lädt der Bereich „HerzZeit“ zum Innehalten ein, während die Seilbahn „HerzBlick“ nicht nur einen Panoramablick über Fulda bietet, sondern auch Momente der persönlichen Besinnung ermöglicht.
Höhepunkte sind unter anderem ein ökumenischer Gottesdienst am 14. Juni um 10:00 Uhr auf dem Fuldaer Domplatz-Arena sowie der erste Landesposunenstag am 20. Juni, bei dem Blasorchester verschiedener Kirchen auftreten. Den Abschluss bildet am 21. Juni um 10:00 Uhr auf der Hessenbühne ein Gottesdienst unter dem Motto „Vom Kopf ins Herz“.
Über 170 Ehrenamtliche der Diakonie Hessen und des Caritasverbandes für das Bistum Fulda unterstützen das Programm. Bischöfin Dr. Beate Hofmann (EKKW) unterstrich die Bedeutung der konfessionsübergreifenden Zusammenarbeit und äußerte die Hoffnung auf nachhaltige ökumenische Verbindungen. Bishop Dr. Michael Gerber (Fulda) bezeichnete den Hessentag als einzigartige Chance für Dialog und gemeinsame Erlebnisse zwischen unterschiedlichen Gruppen.
Neun Tage lang verbindet das Festival in Fulda kulturelle, musikalische und besinnliche Angebote. Mit dem Fokus auf Einheit und Gemeinschaft soll das Programm Menschen durch Glauben und geteilte Erfahrungen zusammenbringen. Die Veranstalter erwarten eine starke Beteiligung von Einheimischen und Gästen gleichermaßen.






