Fürther Fußballtalente packen im Spitalwald für den Naturschutz mit an
Sigmund FreudenbergerFürther Fußballtalente packen im Spitalwald für den Naturschutz mit an
Nachwuchsspieler der SpVgg Greuther Fürth engagieren sich für Naturschutz im Langenzennner Spitalwald
Junge Spieler der SpVgg Greuther Fürth haben kürzlich an einem Naturschutzprojekt im Spitalwald bei Langenzenn teilgenommen. Unter Anleitung des LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern) setzte sich die Gruppe für die Renaturierung eines beschädigten Entwässerungsgrabens und die Verbesserung lokaler Lebensräume ein. Die Initiative zeigt, wie Teamarbeit und Umweltengagement im Naturschutz konkrete Wirkung entfalten können.
Im Mittelpunkt des Projekts stand die Umgestaltung des zerstörten Grabens in ein naturnahes Gewässer. Die Fußballer brachten Holzpfähle und Faschinen – Bündel aus Ästen – an, um den Wasserfluss zu verlangsamen und die Feuchtigkeit im Wald zu halten. Gleichzeitig entstehen durch diese Strukturen „Trittstein“-Lebensräume für Amphibien, die ökologische Vernetzungsachsen stärken.
Die Maßnahme ist Teil des Aquatischen Biotopverbundprojekts Langenzenn, das vom Bayerischen Naturschutzfonds gefördert wird. Ziel ist es, kleine Gewässer zu schützen und aufzuwerten, um die biologische Vielfalt in der Region zu steigern. Helmut Beran, Geschäftsführer des LBV, betonte die enge Verbindung zwischen Sport und Naturschutz und hob den Wert solcher Kooperationen hervor.
Die SpVgg Greuther Fürth arbeitet seit 2024 mit dem LBV zusammen und beweist damit, wie Vereine über den Platz hinaus Verantwortung übernehmen können. Durch die Renaturierung dieses Abschnitts im Spitalwald setzt das Projekt ein Zeichen für künftige Naturschutzvorhaben in der Region.
Der restaurierte Graben fördert nun eine bessere Wasserspeicherung und bietet neuen Lebensraum für Tiere. Die Zusammenarbeit zwischen dem Fußballclub und dem LBV zeigt, wie gemeinschaftliches Engagement direkt der Umwelt zugutekommt. Langfristig wird das Projekt dazu beitragen, die Artenvielfalt in den Wäldern um Langenzenn zu erhalten.






