Gauss-Schule in Braunschweig bekommt 16-Millionen-Neubau für G9-Reform
Sigmund FreudenbergerGauss-Schule in Braunschweig bekommt 16-Millionen-Neubau für G9-Reform
Die Gauss-Schule (Gymnasium am Löwenwall) wird derzeit durch einen großen Erweiterungsbau modernisiert, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Das Projekt umfasst einen neuen, barrierefreien dreistöckigen Neubau, der die bestehende Turnhalle ersetzen soll. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum gab am Montag offiziell den Startschuss für die Bauarbeiten.
Hintergrund der Erweiterung ist der Wechsel vom G8- zum G9-Schulsystem in der Sekundarstufe. Durch die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium steigt der Raum- und Flächenbedarf deutlich an.
Der Neubau wird über einen verglasten Verbindungsgang mit dem Altbau verbunden sein. Im zweiten Obergeschoss entstehen neue Klassenräume, während das Erdgeschoss Platz für ein Theater, einen Musikraum, einen Aufenthaltsbereich für die Nachmittagsbetreuung sowie Sportflächen bietet. Im Obergeschoss sind haustechnische Anlagen, eine Dachterrasse und ein begrüntes Dach mit Solaranlagen vorgesehen.
Nachhaltigkeit steht bei der Planung im Mittelpunkt: Das Gebäude wird an die Fernwärme angeschlossen und mit einer Wärmerückgewinnungsanlage ausgestattet, um den Energieverbrauch zu senken. Im Untergeschoss entstehen zudem sichere Abstellplätze für rund 350 Fahrräder.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf geschätzte 16,4 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist rechtzeitig zum Beginn des Schuljahres 2028/29 geplant.
Die Erweiterung schafft moderne, umweltfreundliche Räumlichkeiten für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte. Der Neubau soll nicht nur den wachsenden Anforderungen der Schule gerecht werden, sondern auch die Energieeffizienz deutlich verbessern. Die Inbetriebnahme ist für das Schuljahr 2028/29 vorgesehen, wobei die Kosten auf 16,4 Millionen Euro begrenzt bleiben.
