Gießen räumt herrenlose und kaputte Fahrräder von den Straßen
Gießen startet Kampagne gegen herrenlose und verkehrsuntaugliche Fahrräder
Ab der 17. Kalenderwoche wird die Stadtpolizei in Gießen damit beginnen, nicht gekennzeichnete und reparaturbedürftige Fahrräder zu entfernen, die etwa drei Wochen lang unberührt bleiben. Ziel der Aktion ist es, Parkplätze freizumachen und die Sicherheit für alle Radfahrer in der Stadt zu verbessern.
Im Fokus der Initiative stehen besonders frequentierte Bereiche wie der Vorplatz des Bahnhofs, der Alte Wetzlarer Weg sowie die Parkgarage in der Lahnstraße. Auch am Neustädter Tor, am Berliner Platz und in der Fußgängerzone werden Kontrollen stattfinden. Die Stadtpolizei wird Warnaufkleber an offenbar defekte oder verlassene Fahrräder anbringen und die Besitzer auffordern, diese zu überprüfen und instand zu setzen.
Radfahrer sind nun verpflichtet, ihre Fahrräder ausschließlich in den ausgewiesenen Bereichen abzustellen und deren Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Bleibt ein gekennzeichnetes Fahrrad etwa drei Wochen lang unbeachtet, wird es ab Mitte April von der Stadt eingesammelt. Die beschlagnahmten Räder werden zwei Monate lang eingelagert. In dieser Zeit können Besitzer sie nach Terminabsprache mit der Stadtpolizei zurückerhalten – vorausgesetzt, sie können ihr Eigentum nachweisen.
Die Stadt betont, dass vernachlässigte Fahrräder oft Parkplätze blockieren und Gefahrenstellen schaffen. Dies erschwere anderen Radfahrern die Suche nach ordnungsgemäßen Abstellmöglichkeiten und erhöhe das Unfallrisiko.
Die Kampagne konzentriert sich darauf, verstopfte und unsichere Fahrräder aus stark frequentierten Bereichen zu entfernen. Besitzer haben eine festgelegte Frist, um ihre Räder abzuholen, bevor diese endgültig entsorgt werden. Die Stadt erhofft sich dadurch eine bessere Organisation der Parkplätze und sicherere Fahrbedingungen in ganz Gießen.






