Großeinsatz an der Müngstener Brücke: Drei Personen lösen Bahn-Chaos aus
Philip BinnerGroßeinsatz an der Müngstener Brücke: Drei Personen lösen Bahn-Chaos aus
Vorfall an der Müngstener Brücke: Bahnverkehr unterbrochen – Behörden fordern Schadensersatz
Ein Zwischenfall an der Müngstener Brücke am Sonntag, dem 8. März, führte zu erheblichen Zugausfällen und löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Drei Personen waren in einem gesperrten Bereich gesichtet worden, woraufhin die Strecke für 41 Minuten gesperrt werden musste. Die Behörden leiten nun Schritte ein, um die Kosten von den Verantwortlichen für das rücksichtslose Verhalten zurückzufordern.
Gegen 12:05 Uhr meldeten mehrere Zeugen drei Personen in der Nähe der Gleisanlagen der Müngstener Brücke. Die Bundespolizei traf kurz darauf ein und stellte zwei Erwachsene und ein Kind widerrechtlich im Gleisbereich fest. Die Strecke wurde von 12:09 Uhr bis 12:50 Uhr gesperrt, was zu Verspätungen für Reisende führte.
Die Feuerwehr Solingen rückte mit Kräften an und bezifferte ihre Einsatzkosten auf etwa 656 Euro. Gemäß dem nordrhein-westfälischen Brandschutz-, Hilfeleistungs- und Katastrophenschutzgesetz (BHKG) erließ die Stadt Solingen einen offiziellen Kostenbescheid gegen die Beteiligten. Die Bundespolizei veranschlagte ihre Einsatzausgaben mit 99,60 Euro und leitete verwaltungsrechtliche Verfahren gegen die beiden Erwachsenen ein.
Auch das Polizeipäsidium Wuppertal setzte pro Person 118,50 Euro an. Die Stadt Remscheid prüft noch, ob weitere Kosten geltend gemacht werden, ein Entscheidungszeitraum steht jedoch noch nicht fest.
Der Vorfall hat bereits zu Forderungen mehrerer Behörden geführt, wobei die Gesamtkosten bereits über 870 Euro liegen. Den Verantwortlichen drohen nun offizielle Bescheide und mögliche Sanktionen. Bahnbetreiber warnten erneut eindringlich vor den Gefahren des Betretens von Gleisanlagen.






