Großrazzia in Neukölln: Wegner kämpft gegen organisierte Kriminalität – doch ein Diebstahl erschüttert die Behörden
Cathleen HövelGroßrazzia in Neukölln: Wegner kämpft gegen organisierte Kriminalität – doch ein Diebstahl erschüttert die Behörden
Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner beteiligte sich Anfang dieser Woche an einer Großrazzia gegen die organisierte Kriminalität in Neukölln. Ziel der Aktion waren spät geöffnete Betriebe wie Spätverkaufsstellen, Shisha-Bars und Spielhallen. Noch bevor die Razzia überhaupt begann, wurde jedoch ein Zollfahrzeug auf der Donaustraße aufgebrochen.
An der Operation waren Polizei, Zollbeamte und Aufsichtsbehörden in einer abgestimmten Aktion beteiligt. Im Fokus standen unversteuerte Waren, illegale Spielautomaten sowie Drogenhandel in mehreren Lokalen. Bis zum Ende des Einsatzes beschlagnahmten die Behörden große Mengen an Schmuggeltabak, nicht zugelassenen Spielgeräten und Betäubungsmitteln.
Noch in derselben Nacht war aus einem auf der Donaustraße geparkten Dienstfahrzeug eines Zollbeamten ein Rucksack gestohlen worden. Die Tasche enthielt sowohl private Gegenstände als auch amtliche Dokumente. Die Ermittler leiteten daraufhin ein Verfahren ein und stufen den Vorfall als schweren Diebstahl ein.
Wegners Teilnahme unterstrich das Engagement der Stadt im Kampf gegen die organisierte Kriminalität in Brennpunktvierteln. Der Einsatz war das Ergebnis monatelanger Abstimmung zwischen verschiedenen Sicherheitsbehörden.
Die Razzia unterbrach illegale Aktivitäten in Neukölln – von Drogen bis hin zu Schwarzmarktware. Gleichzeitig läuft die Aufklärung des Diebstahls aus dem Zollfahrzeug noch auf Hochtouren. Ob ein Zusammenhang zwischen beiden Vorfällen besteht, konnten die Behörden bisher nicht bestätigen.






