Großübung in Bad Schwalbach: Einsatzkräfte testen Katastrophenschutz bei Gefahrgutunfall
Cathleen HövelGroßübung in Bad Schwalbach: Einsatzkräfte testen Katastrophenschutz bei Gefahrgutunfall
Großübung in Bad Schwalbach: Einsatzkräfte proben Gefahrgutunfall
Am Mittwochmorgen findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei wird getestet, wie gut die örtlichen Katastrophenschutzteams mit einem schweren Verkehrsunfall unter Beteiligung gefährlicher Stoffe umgehen. Rund 350 Einsatzkräfte nehmen an der Simulation teil.
Die Übung dauert von 9:00 Uhr bis voraussichtlich 12:30 Uhr in der Nähe des Gewerbegebiets „Ober der Hardt“. Das Szenario sieht einen Verkehrsunfall mit einem gefährlichen Stoffaustritt und mehreren Verletzten vor. Um die Situation realistischer zu gestalten, wird farbiger Rauch eingesetzt.
Öffentliche Straßen bleiben zwar befahrbar, doch die Behörden raten, die Umfahrung des Gewerbegebiets über die „Alte Bäderstraße“ während der Übung zu meiden. Anwohner in der Umgebung müssen mit einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen rechnen.
Der Rheingau-Taunus-Kreis nutzt die Übung, um die Zusammenarbeit verschiedener Dienste zu überprüfen. Feuerwehrleute, Rettungskräfte, Polizei und andere Behörden sind an der Aktion beteiligt. Gegen Mittag soll die Übung abgeschlossen sein, sobald alle Einsatzabläufe durchgespielt wurden. Die lokalen Behörden betonen, dass es sich um eine reine Vorsorgemaßnahme handelt – für die Bevölkerung bestehe während der Simulation keine reale Gefahr.






