Halles Thalia-Theater wird zum lebendigen Kulturzentrum für junge Künstler umgestaltet
Cathleen HövelHalles Thalia-Theater wird zum lebendigen Kulturzentrum für junge Künstler umgestaltet
Das ehemalige Thalia-Theater in Halle (Saale) soll zu einem zentralen Kulturort der Stadt werden. Eine gestärkte Partnerschaft wird dringend benötigte Modernisierungen und Brandschutzmaßnahmen in dem Haus ermöglichen. Die Spielstätte bleibt weiterhin für junge Menschen und lokale Kunstprojekte geöffnet.
Die Umgestaltung des ehemaligen Thalia-Theaters wird durch das Bundesprogramm „Übermorgen – Neue Modelle für Kultureinrichtungen“ der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Es ist Teil eines einzigartigen Kulturviertels in Halle.
Das Kollektiv TOOH wird die Räumlichkeiten bis 2028 jeweils sechs Monate im Jahr nutzen – für Theater, Musik, Film und weitere künstlerische Sparten. Zudem sollen hier partizipative Formate und freie künstlerische Arbeit stattfinden.
Die stellvertretende Oberbürgermeisterin für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt, betonte die wachsende Bedeutung des Ortes. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt unterstrich, wie wichtig ein Raum sei, in dem junge Menschen experimentieren und ihre Spuren hinterlassen können. Ab September 2026 startet ein Pilotprojekt, bei dem sie das Haus mit eigenen Ideen prägen dürfen.
Die Stadt will das Potenzial des Standorts weiter erschließen, indem sie die Zusammenarbeit mit TOOH, den Freien Spielstätten Halle e.V. und der unabhängigen Kunstszene intensiviert. Das Haus bleibt ein Ort für vielfältige Kulturangebote – parallel zu den notwendigen Sanierungsarbeiten.
