Hallescher FC bricht radikal mit RB Leipzig – alle Kooperationen gestoppt
Cathleen HövelHallescher FC bricht radikal mit RB Leipzig – alle Kooperationen gestoppt
Hallescher FC trennt sich fast vollständig von RB Leipzig
Nach einer Mitgliederversammlung hat der Hallescher FC (HFC) nahezu alle sportlichen Verbindungen zu RB Leipzig abgebrochen. Die Entscheidung stellt einen beispiellosen Schritt im deutschen Fußball dar und beendet jahrelange Zusammenarbeit zwischen den beiden Vereinen. Das Verbot betrifft alle Mannschaften – von den Jugendteams bis zur ersten Herrenmannschaft.
Die Versammlung stimmte für eine "klare und konsequente Distanzierung" von den Fußballaktivitäten von Red Bull. Künftig wird es keine Freundschaftsspiele, Testspiele oder Turniere zwischen dem HFC und RB Leipzig geben – selbst auf Jugendebene nicht. Gemeinsame Nachwuchsturniere und andere Kooperationsveranstaltungen wurden ebenfalls abgesagt.
Die Einschränkungen gehen noch weiter: Der HFC darf die Trainingsanlagen von RB Leipzig nicht mehr nutzen, auf die der Verein bisher zurückgegriffen hatte. Transfers von Spielern oder Mitarbeitern aus dem RB-Leipzig-System zum HFC bleiben jedoch weiterhin möglich.
Mehrere aktuelle Verantwortliche des HFC haben Verbindungen zu RB Leipzig, darunter Sportdirektor Daniel Meyer. Trotz dieser personellen Verflechtungen setzt der Verein den Boykott konsequent um – die Regelung gilt für alle Teams unter seinem Dach.
Mit diesem Schritt isoliert sich der HFC vom Fußballnetzwerk von RB Leipzig. Gemeinsames Training, Wettbewerbe oder Nachwuchsförderung wird es zwischen beiden nicht mehr geben. Die Entscheidung markiert einen deutlichen Bruch mit der bisherigen Partnerschaft – eine baldige Aussöhnung ist nicht in Sicht.






