Hannovers Hauptbahnhof: Ausbaupläne scheitern an fehlendem Geld der Bundesregierung
Cathleen HövelHannovers Hauptbahnhof: Ausbaupläne scheitern an fehlendem Geld der Bundesregierung
Hannovers Hauptbahnhof: Ausbau stockt – Kritik an zögerlicher Bundesregierung
Der dringend benötigte Ausbau des Hannoverschen Hauptbahnhofs verzögert sich weiter. Die Pro-Bahn-Allianz wirft der Bundesregierung vor, die Finanzierung zu blockieren, während eine Verkehrsexpertin der Grünen den Verantwortlichen vorwirft, das Projekt zu verschleppen. Der Bahnhof, ein zentraler Knotenpunkt in Norddeutschland, bewältigt täglich über 260.000 Fahrgäste und 750 Züge.
Im März hatte die Deutsche Bahn Pläne für den Ausbau vorgelegt: Zwei neue Gleise und ein zusätzlicher Bahnsteig sollen entstehen. Die Maßnahmen sind entscheidend, um Engpässe zu verringern, die Pünktlichkeit der Hannoverschen S-Bahn zu verbessern und den Schienenverkehr in der gesamten Region zu entlasten. Doch bis heute fehlt die notwendige Finanzierung.
Laut dem Büro von Swantje Michaelsen (Grüne) sei in den jüngsten Gesprächen zwischen der Bundesregierung und der DB InfraGO kein einziges Schienenprojekt in die nächste Planungsphase übergegangen. Das Bundesverkehrsministerium betont zwar, man setze sich für die Modernisierung bestehender Infrastruktur und den Bau neuer Strecken ein. Gleichzeitig drängt es in den laufenden Haushaltsverhandlungen auf zusätzliche Mittel.
Die ausbleibenden Fortschritte lassen den Ausbau des Hauptbahnhofs in der Schwebe. Ohne die neuen Gleise und den Bahnsteig werden Staus und Verspätungen voraussichtlich anhalten. Die Zukunft des Projekts hängt nun von den anstehenden Finanzierungsentscheidungen ab.






