Heidebad in Halle bleibt für alle offen – Sprachregelung zurückgezogen
Philip BinnerHeidebad in Halle bleibt für alle offen – Sprachregelung zurückgezogen
Mathias Nobel, der Betreiber des Heidebads in Halle, ist für einen Plan in die Kritik geraten, den Zutritt von Deutschkenntnissen abhängig zu machen. Die Stadt Halle griff ein und warnte vor einem möglichen Vertragsverstoß, sollte die Regelung in Kraft bleiben.
Nobel traf sich mit Vertretern der Stadt, darunter der parteilose Oberbürgermeister Alexander Vogt. Er bezeichnete das Gespräch als sehr harmonisch.
Der Betreiber hat nun klargestellt, dass das Heidebad für alle Gäste offen bleibt. Der Eintritt hänge künftig von der Einhaltung der Regeln ab, nicht von Sprachkenntnissen. Um für Klarheit zu sorgen, wird Nobel mehrsprachige Hinweisschilder aufstellen, die die Verhaltensvorgaben erläutern.
Er bestätigte zudem, dass bestehende Regeln konsequent durchgesetzt werden. Verstöße gegen diese Regeln würden nicht von den Sprachfähigkeiten der Besucher abhängen.
Die Stadt hatte Nobel gedrängt, seine ursprüngliche Entscheidung zurückzunehmen. Mit dem neuen Ansatz will das Heidebad alle Gäste willkommen heißen und gleichzeitig für Ordnung sorgen. Die mehrsprachigen Schilder sollen dazu beitragen, die Regeln für alle verständlich zu kommunizieren.
