Hessen feiert 250 Jahre US-Unabhängigkeit mit klarem transatlantischem Bekenntnis
Sigmund FreudenbergerHessen feiert 250 Jahre US-Unabhängigkeit mit klarem transatlantischem Bekenntnis
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat den 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung mit einem Bekenntnis zu den tiefen Verbindungen zwischen Hessen und den USA begangen. Dabei würdigte er die langjährige Freundschaft und betonte gemeinsame Werte wie Freiheit und Demokratie.
In seiner Rede unterstrich Rhein die engen wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, kulturellen und sicherheitspolitischen Beziehungen zwischen beiden Partnern. Viele US-Bürger hätten in Hessen eine neue Heimat gefunden und den Bundesland durch ihr Wirken bereichert, so Rhein. Zudem seien bedeutende amerikanische Unternehmen sowie Militärstandorte in Hessen ansässig – Frankfurt beherbergt mit dem Generalkonsulat der USA sogar die größte diplomatische Vertretung der Vereinigten Staaten weltweit.
Der Ministerpräsident hob die Bedeutung des freien Handels hervor und stellte klar, dass Zölle und Handelsbarrieren in der Partnerschaft keinen Platz hätten. Gleichzeitig erinnerte er an die gemeinsame Verantwortung Deutschlands und der USA, demokratische Grundsätze zu wahren und zu verteidigen. Rhein bekräftigte sein Engagement, die transatlantische Allianz weiter zu stärken und die Präsenz der US-Militärbasen in Hessen langfristig zu sichern.
Die Feierlichkeiten markierten nicht nur einen historischen Meilenstein, sondern unterstrichen auch die beständige Partnerschaft. Rheins Worte machten deutlich, wie wirtschaftliche, kulturelle und strategische Verbindungen die Beziehungen zwischen Hessen und den USA prägen. Das Bekenntnis zu gemeinsamen Werten und der Zusammenarbeit bleibt dabei das Fundament dieser Allianz.
