17 June 2026, 18:40

Hessen glänzt mit Sprachförderung und sinkenden Schulabbrecherquoten

Sprachförderung und Abschlüsse erhalten gute Noten

Hessen glänzt mit Sprachförderung und sinkenden Schulabbrecherquoten

Hessens Bildungssystem erhält Lob für seinen Ansatz bei der Sprachförderung und inklusivem Lernen. Wie aus dem jüngsten alle zwei Jahre erscheinenden Bildungsbericht hervorgeht, verzeichnet das Bundesland Erfolge bei der Verringerung der Zahl frühzeitiger Schulabgänger und der Unterstützung von Kindern mit Migrationshintergrund. Die Ergebnisse wurden in Berlin vom Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) vorgestellt.

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Seit dem Schuljahr 2021/2022 schreibt Hessen systematische Deutschkurse für Kinder mit Sprachdefiziten vor. Diese Vorschulkurse finden ein Jahr vor der Einschulung statt und erreichen fast 17.000 Kinder – das entspricht nahezu einem Drittel eines gesamten Jahrgangs zukünftiger Erstklässler.

Der Bericht bewertet diese Programme als äußerst wirksam und hebt deren Qualität und Wirkung hervor. Zudem wird betont, dass in Hessen der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg schwächer ausgeprägt ist als in den meisten anderen Bundesländern. Darüber hinaus führt das Land beim Anteil ausländischer Schüler an Berufsschulen, die eine Hochschulzugangsberechtigung erwerben.

Im Schuljahr 2024/2025 verzeichnete Hessen mit nur 6,3 Prozent die niedrigste Quote junger Menschen ohne Hauptschulabschluss. Der alle zwei Jahre erscheinende Bildungsbericht unterstreicht die Fortschritte Hessens in der Sprachförderung und Bildungsgerechtigkeit. Die verpflichtenden Vorschulkurse und die starken Ergebnisse im beruflichen Bildungsbereich zeigen messbare Erfolge. Diese Maßnahmen tragen zu geringeren Abbrecherquoten und besseren Chancen für die Schüler bei.

Quelle