31 March 2026, 18:21

Hessen plant 280 Kilometer Wasserstoff-Pipelinenetz bis 2035 für Industrieversorgung

Detailierte Weltkarte-Poster, das geplante Öl- und Gas-Pipelines zeigt, einschließlich Länder, Großstädte, Gewässer und erklärenden Text.

Hessen plant 280 Kilometer Wasserstoff-Pipelinenetz bis 2035 für Industrieversorgung

Hessen bereitet sich auf einen grundlegenden Wandel seiner Energieinfrastruktur vor: Ein neues Wasserstoff-Pipelinenetz soll zwischen 2032 und 2035 entstehen. Das Projekt wird die Region an das deutsche Wasserstoff-Kernnetz anbinden. Schätzungen zufolge könnten Industriebetriebe in Nord- und Mittelhessen bis Anfang der 2030er-Jahre jährlich bis zu neun Terawattstunden grünen Wasserstoff benötigen.

Das geplante Netz wird etwa 280 Kilometer umfassen und voraussichtlich 245 bis 300 Millionen Euro kosten. Rund ein Viertel der Leitungen könnte aus umgerüsteten Erdgas-Pipelines bestehen, deren Umbau pro Meter 500 bis 600 Euro kosten würde. Neu gebaute Abschnitte hingegen könnten mit 1.000 bis 1.200 Euro pro Meter zu Buche schlagen.

Hessen wird bis 2032 über drei zentrale Leitungen an das nationale Wasserstoffnetz angebunden. Das regionale Verteilnetz in Nord- und Mittelhessen wird speziell auf den industriellen Bedarf ausgelegt, wobei noch unklar ist, wie viele Unternehmen betroffen sein werden und welche Branchen priorisiert werden.

Um die Nachfrageprognosen zu präzisieren, sind Dialogveranstaltungen und Gespräche mit Industriekunden geplant. Diese sollen die finale Ausgestaltung des Netzes beeinflussen und sicherstellen, dass es den künftigen Energiebedarf deckt.

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Ziel des Wasserstoffnetzes ist es, ab 2032 jährlich neun Terawattstunden für die Industrie bereitzustellen. Durch die Kombination aus neuen und umgerüsteten Leitungen soll das Projekt Kosten und Effizienz in Einklang bringen. Die nächsten Schritte umfassen detaillierte Planungen sowie die Einbindung lokaler Unternehmen, um den tatsächlichen Bedarf zu bestätigen.

Quelle