Hessen setzt mit neuer Gründungsstrategie 2030 auf Innovation und Start-up-Wachstum
Philip BinnerHessen setzt mit neuer Gründungsstrategie 2030 auf Innovation und Start-up-Wachstum
Die Landesregierung von Hessen hat ihre neue Gründungsstrategie Hessen 2030 vorgestellt. Das Programm zielt darauf ab, Innovation und Zusammenarbeit in Schlüsselsektoren und Technologiebereichen zu fördern. Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori präsentierte die Initiative, die das wachsende Start-up-Ökosystem der Region stärken soll.
Im Fokus der Strategie stehen Branchen wie Bankwesen, Finanzen, Lebenswissenschaften, Gesundheitswesen, Luftfahrt, Raumfahrt, Verteidigung, Optik, Photonik, Datenwirtschaft, Künstliche Intelligenz (KI), Deep Tech und grüne Technologien. Gleichzeitig soll die Vernetzung zwischen Wissenschaft, Investoren, Unternehmen und Start-ups intensiviert werden.
Ein Start-up-Rat wird die landesweiten Maßnahmen koordinieren und vom Hessischen Wirtschaftsministerium geleitet. Dem Gremium gehören Landesministerien, die Start-up-Beauftragte des Landes Hessen sowie Branchenexperten an. Beratung und Vertretung übernehmen zudem ein Start-up-Beirat mit drei bis vier Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Gründerszene.
Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hob bestehende Projekte wie hessian.AI, die Distr@l-Förderung und den Innovationsstandort Bertramshof hervor, die bereits heute die hessische Start-up-Landschaft unterstützen. Als Beispiel für den globalen Erfolg der Region in Sachen Innovation nannte sie die Wingcopter GmbH, ein lokales Unternehmen für Drohnentechnologie.
Die Gründungsstrategie Hessen 2030 legt einen klaren Rahmen für das künftige Wachstum fest. Über den neuen Rat und Beirat sollen die Aktivitäten gebündelt werden. Ziel ist es, Hessen bis zum Ende des Jahrzehnts als führenden Standort für Technologie und Unternehmertum zu etablieren.






