Junge Stimmen prägen Dietzenbachs Zukunft bei lebhafter Podiumsdiskussion
Ronald KramerJunge Stimmen prägen Dietzenbachs Zukunft bei lebhafter Podiumsdiskussion
Vorwahl-Podiumsdiskussion in Dietzenbach am 28. Februar
Die Veranstaltung war Teil des Projekts "JUGENDi – Ein jugendfreundliches Dietzenbach", das von der Europäischen Union bis Mai 2027 gefördert wird. Im Mittelpunkt stand die Frage, was "Zusammenleben" in Dietzenbach bedeutet – mit einem besonderen Fokus auf Bereiche, in denen Integration und Zusammenarbeit bereits gut funktionieren. Migration und das generationenübergreifende Miteinander waren zentrale Themen; junge Teilnehmer:innen teilten dabei ihre Erfahrungen und Ideen.
Die Jugendlichen brachten in der Diskussion ganz konkrete Anliegen vor: Sie forderten mehr selbstverwaltete Begegnungsorte für junge Menschen, eine bessere Infrastruktur und einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Auch die Vermüllung öffentlicher Flächen wurde als anhaltendes Problem benannt. Gleichzeitig lobten sie den Jugendrat als gelungenes Beispiel gelebter Vielfalt.
Sowohl die jungen Teilnehmer:innen als auch die politischen Kandidat:innen schätzten den lockeren, informellen Rahmen der Veranstaltung. Viele wünschten sich mehr Formate dieser Art, bei denen ein direkter Austausch ohne formelle Debatten oder Parteigrenzen möglich ist.
Die Podiumsdiskussion bot jungen Stimmen eine Plattform, um die lokalen Diskussionen im Vorfeld der Wahlen 2026 mitzugestalten. Alle sieben im Rat vertretenen Parteien hatten Vertreter:innen entsandt, sodass eine breite Palette an Perspektiven zu Wort kam. Die Veranstaltung unterstrich zudem die Rolle des Jugendrats als Brückenbauer zwischen den Generationen und politischen Gruppen in Dietzenbach.