Kommunale Energieversorger setzen auf Batteriespeicher – doch nicht alle sind überzeugt
Cathleen HövelKommunale Energieversorger setzen auf Batteriespeicher – doch nicht alle sind überzeugt
Kommunale Energieversorger setzen zunehmend auf Batteriespeicher als zentralen Baustein ihrer Aktivitäten. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Vier von zehn Unternehmen haben bereits Projekte gestartet, während fast die Hälfte die Technologie noch prüft.
Laut der Studie arbeiten 40 Prozent der kommunalen Versorger aktiv an Batteriespeicher-Lösungen. Davon haben 11 Prozent die Planungsphase abgeschlossen und setzen die Vorhaben bereits um, während 27 Prozent noch in der Vorbereitung stecken. 46 Prozent befassen sich noch mit der Frage, ob sie überhaupt in die Technologie einsteigen sollen.
Die Projektgrößen variieren stark: Ein Drittel der geplanten oder laufenden Vorhaben liegt im Leistungsbereich von 1 bis 5 Megawatt, ein weiteres Drittel zwischen 5 und 10 Megawatt. Größere Projekte mit 10 bis 100 Megawatt machen 23 Prozent aus, nur 7 Prozent überschreiten 100 Megawatt.
Die Einschätzung der Batteriespeicher fällt bei den Versorgern unterschiedlich aus: Während 35 Prozent der Technologie eine „hohe“ oder „sehr hohe“ Bedeutung für ihr Geschäft beimessen, zeigen 16 Prozent derzeit kein Interesse an einer Einführung.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der Fokus auf Batteriespeicher im Sektor wächst – wenn auch ungleichmäßig. Da ein beträchtlicher Teil der Anbieter entweder plant oder bereits Projekte umsetzt, dürfte die Technologie künftig eine wichtige Rolle in den Energiestrategien spielen. Dennoch bleibt ein nicht unerheblicher Anteil skeptisch oder unentschlossen, was die Übernahme angeht.






