Linksjugend [ˈsolid] in der Kritik: Antisemitismus-Vorwürfe und Verherrlichung von Diktatoren
Ronald KramerLinksjugend [ˈsolid] in der Kritik: Antisemitismus-Vorwürfe und Verherrlichung von Diktatoren
Die Linkspartei untersucht Vorwürfe wegen antisemitischer und extremistischer Äußerungen von Mitgliedern ihres Jugendverbandes, der Linksjugend [ˈsolid]. Im Mittelpunkt der Kontroverse stehen Aussagen über Israel sowie die Verherrlichung historischer autoritärer Regime in einem internen Forum.
Laut Berichten des Bayerischen Rundfunks nutzten Mitglieder der Linksjugend [ˈsolid] in Diskussionen über den Gaza-Krieg Formulierungen wie „israelische Konzentrationslager“ und „israelischer Völkermord im Namen des Judentums“. Zudem wurde in demselben Forum ein Bild der israelischen Flagge mit dem Schriftzug „Tod Israel“ gepostet. Einige Mitglieder sollen darüber hinaus Josef Stalin, Mao Zedong und die ehemalige DDR positiv bewertet haben.
Die Parteiführung der Linken distanzierte sich umgehend von den Äußerungen. Die Berliner Parteivorsitzenden forderten ein sofortiges Vorgehen gegen die antisemitischen Aussagen. Der Fraktionsvorsitzende in Thüringen verlangte eine klare Verurteilung der Kommentare auf dem Bundesparteitag.
Die Linksjugend [ˈsolid] reagierte mit einer Stellungnahme, in der sie die Vorfälle zurückwies. Die Jugendorganisation distanzierte sich zudem von der DDR und ähnlichen Systemen sowie von positiven Bezügen auf Stalinismus und Maoismus.
Die Linkspartei betonte, antisemitische Aussagen und jede Verherrlichung autoritärer Regime abzulehnen. Sie drängt nun auf Konsequenzen innerhalb der Linksjugend [ˈsolid]. Die Untersuchungen zu den Vorwürfen laufen noch.






