Massive Proteste gegen geplante Reform der gesetzlichen Krankenversicherung
Ronald KramerMassive Proteste gegen geplante Reform der gesetzlichen Krankenversicherung
Gegen einen Gesetzentwurf zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung haben sich Proteste formiert. Die Organisatoren fordern den Bundestag auf, die aktuelle Fassung des Gesetzes abzulehnen. Beschäftigte, Gewerkschaften und Krankenhausleitungen haben sich gegen die geplanten Änderungen zusammengeschlossen.
Ziel der Demonstration ist es, das Gesetz in seiner jetzigen Form zu stoppen. Die Protestierenden argumentieren, dass die Reformen die Arbeitsbedingungen verschlechtern und Arbeitsplätze gefährden würden. Auch Krankenhausbetreiber haben ihre Unterstützung für die Sorgen der Belegschaft bekundet.
Um die Forderungen zu unterstreichen, findet am Donnerstag um 8 Uhr eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Dazu eingeladen sind der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch sowie Koalitionsabgeordnete des Bundestags.
Für den späteren Vormittag ist zwischen 9:30 und 10:15 Uhr eine Fotoaktion geplant. Veranstaltungsort ist der Hörsaal im Pathologiegebäude am Reisingerweg.
Die Proteste spiegeln die Ängste vor möglichen Stellenstreichungen und sinkenden Arbeitsstandards wider. Mit der Versammlung und der Fotoaktion soll Druck auf die Abgeordneten ausgeübt werden, noch vor einer endgültigen Abstimmung. Die Organisatoren hoffen, mit ihren Aktionen eine Überarbeitung des Gesetzentwurfs zu erzwingen.






