Metro Logistics setzt auf KI für smarteres Energiemanagement in der Logistik
Philip BinnerMetro Logistics setzt auf KI für smarteres Energiemanagement in der Logistik
Metro Logistics führt eine neue KI-gestützte Energiemanagement-Plattform an seinen deutschen Standorten ein. Die von encentive entwickelte Lösung soll dem Unternehmen helfen, Kosten zu senken und die Energieeffizienz zu steigern. Ein Pilotprojekt läuft bereits im Logistikzentrum in Marl.
Die flexOn-Plattform wird den Energieverbrauch, die Solarstromerzeugung und Lastdaten in Echtzeit erfassen und anzeigen. Zudem übernimmt sie die automatisierte Steuerung von Großverbrauchern wie Kühlanlagen und Elektro-Staplern. Die Ladung dieser Fahrzeuge wird priorisiert, wenn die Solarstromproduktion hoch oder die Strompreise niedrig sind.
Das System verschiebt Lasten automatisch – abhängig von Energieverfügbarkeit, Stromkosten und Netzkapazität. Ellen Rupprath, Energieverantwortliche bei Metro Logistics Deutschland, betont, dass die Plattform eine zuverlässige Datengrundlage für das Energiemanagement aller Standorte bietet. Ziel ist es, den Eigenverbrauch von Solarstrom zu erhöhen, Spitzenlasten zu reduzieren und die Gesamtenergiekosten zu senken.
Nach der Testphase in Marl plant das Unternehmen, die Plattform auf weitere deutsche Standorte auszuweiten, darunter Altlandsberg, Bergkirchen, Hamm, Kirchheim und Groß-Gerau. Die Zusammenarbeit soll die Überwachung zentralisieren und eine vollständige Transparenz über die Energieflüsse an jedem Standort schaffen.
Die flexOn-Plattform liefert Echtzeit-Einblicke und automatisierte Steuerungsmöglichkeiten für die Energiesysteme von Metro Logistics. Sie soll den Betrieb optimieren, Kosten sparen und eine nachhaltige Energienutzung fördern. In den kommenden Monaten wird die Lösung schrittweise an allen deutschen Logistikstandorten eingeführt.






