NRW gründet neues Kompetenzzentrum für grüne Start-ups und Klimainnovationen
Sigmund FreudenbergerNRW gründet neues Kompetenzzentrum für grüne Start-ups und Klimainnovationen
Neues landesweites Zentrum für Klimainnovation startet in Nordrhein-Westfalen
An der Universität zu Köln entsteht mit Climate Innovation.NRW ein neues landesweites Kompetenzzentrum für Klimainnovation, das Anfang 2026 seine Arbeit aufnehmen wird. Ziel der Initiative ist es, nachhaltige Start-ups und grüne Geschäftsmodelle zu fördern. Für die Umsetzung stehen in den nächsten drei Jahren 1,25 Millionen Euro zur Verfügung.
Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Gateway Exzellenz Start-up Center der Universität und ihrem Nachhaltigkeitsbüro. Beide Einrichtungen verfügen über eine starke Erfolgsbilanz – die Universität zählt laut Umfragen wie dem German Startup Monitor zu den drei start-up-freundlichsten Hochschulen Deutschlands. Der neue Hub wird sich darauf konzentrieren, das Klimaschutzpotenzial junger Unternehmen zu analysieren und zu erschließen.
Ein zentraler Baustein der Initiative ist die Vernetzung: Climate Innovation.NRW plant Veranstaltungen und den Aufbau eines Expert Hubs, der Universitäten, Start-ups, Unternehmen und die Öffentlichkeit zusammenbringt. Wissensaustausch und Zusammenarbeit stehen dabei im Mittelpunkt.
Neben der Vernetzung wird das Zentrum politische Handlungsempfehlungen erarbeiten, um Nordrhein-Westfalen als führenden Standort für nachhaltige Wirtschaft zu stärken. Ab Juni 2026 ist zudem ein Klimaqualifizierungsprogramm geplant, das Schulungen für Start-up-Berater:innen und Gründer:innen anbietet.
Die Förderung stammt vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Universitätspräsident Professor Dr. Joybrato Mukherjee betonte, dass grüne Start-ups eine Schlüsselfunktion für Innovationen in der grünen Wirtschaft einnehmen.
Mit klarer Mission startet Climate Innovation.NRW Anfang 2026: Die Förderung nachhaltiger Gründungen und die Stärkung der grünen Wirtschaft in der Region stehen im Fokus. Die 1,25 Millionen Euro fließen in den nächsten drei Jahren in Vernetzung, Qualifizierung und die Entwicklung politischer Strategien.






