Offenbachs Yachthafen-Verpachtung: Magistrat prüft Rückzug der Pläne
Ronald KramerOffenbachs Yachthafen-Verpachtung: Magistrat prüft Rückzug der Pläne
Die Pläne Offenbachs, den Yachthafen im Offenbacher Hafen zu verpachten, werden derzeit überprüft. Der Magistrat der Stadt kommt am 24. April zusammen, um zu entscheiden, ob der Vorschlag vollständig zurückgezogen wird. Sollte dies geschehen, entfällt der Punkt von der Tagesordnung des Stadtrats am Folgetag.
Die Entscheidung folgt Gesprächen zwischen Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke und der Mainviertel GmbH, dem an dem Vorhaben beteiligten Unternehmen. Beide Seiten einigten sich darauf, das Verfahren vorerst auszusetzen, um weiteren Austausch mit Betroffenen – darunter die aktuellen Mieter der Hafenpromenade – zu ermöglichen.
Zudem sind kürzlich neue Fragen zum Vergabeverfahren aufgetaucht, die in den früheren Diskussionen mit Anwohnern und der Mainviertel GmbH nicht thematisiert wurden. Die Stadt prüft den Prozess nun intern mit Fachleuten und den zuständigen Fachämtern.
Schwenke räumte ein, dass der aktuelle Ansatz Schwächen aufweisen könnte. Er betonte, ein Rückzug des Antrags sei nicht als Rückschlag, sondern als Schritt zur Schaffung von Klarheit zu verstehen. Die Beschreibung des Vergabeverfahrens erinnerte teilweise eher an ein Bauprojekt als an eine reine Verpachtung – was die Unsicherheit zusätzlich verstärkte.
Ziel ist es, die Bedenken im direkten Dialog zu klären. Mainviertel und die Betroffenen erhalten nun die Möglichkeit, offene Punkte anzusprechen, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.
Die Sitzung des Magistrats am 24. April wird über das weitere Vorgehen beim Hafenprojekt entscheiden. Bei einem Rückzug entfiele der Plan von der Tagesordnung des Stadtrats am 25. April. Bis dahin steht der weitere Austausch im Mittelpunkt, um alle noch offenen Fragen zu beantworten.






