08 May 2026, 14:24

Panter-Preis 2026 feiert Graswurzelmedien als Stützen der Pressefreiheit

Buntes Plakat für die Wikisound Audio Spricht Kampagne mit einem blauen Hintergrund, das große gelbe und weiße Schrift enthält, die in Großbuchstaben 'Gewinner' lautet, und mehrere lächelnde Fotos von Menschen in der Mitte.

Panter-Preis 2026 feiert Graswurzelmedien als Stützen der Pressefreiheit

Panter-Preis 2026 verkündet sein Motto: Unabhängig, kritisch, widerstandsfähig: Graswurzelmedien

Die diesjährige Auszeichnung rückt die bedeutende Rolle kleiner, gemeindegetragener Medien in ganz Deutschland in den Fokus. Die öffentliche Abstimmung für den Publikumspreis startet am 8. Juni und läuft bis zum 27. Juni; die Preisträger werden im Oktober bei einer feierlichen Veranstaltung bekannt gegeben.

Unter den Nominierten befindet sich RUMS, ein unabhängiges Lokalmedium aus Münster. Seit der Gründung 2020 begann es mit einem mehrwöchentlich erscheinenden E-Mail-Newsletter zu regionalen Themen. Ein weiterer Anwärter ist Radio CORAX, das seit dem 1. Juli 2000 als basisdemokratischer Freier Rundfunksender arbeitet.

Auch Radio Connection aus Berlin steht auf der Liste. Seit 2019 produziert der Sender mit einem mobilen Studio in Marzahn wöchentlich mehrsprachige Sendungen und erreicht damit vielfältige Communities. nah:dran – Medien für alle hingegen bringt Medienbildung zu Kindern und Jugendlichen, insbesondere in benachteiligten Gebieten.

Die Printmedien sind durch Berndt Media Publishing vertreten, das monatlich kostenlose Magazine zu lokaler Kultur und Kino in den Regionen Rhein und Ruhr verteilt. Die studentische Zeitung UnAufgefordert, die seit dem 17. November 1989 von ehrenamtlichen Journalisten betrieben wird, zählt ebenfalls zu den Nominierten. Der älteste Kandidat ist der lichtblick, Deutschlands einzige unabhängige Gefangenenzeitung, die seit 1968 unzensierte Inhalte veröffentlicht.

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Die Preisverleihung findet am 14. Oktober 2026 um 18 Uhr im Museum der Arbeit im Rahmen der Hamburger Woche der Pressefreiheit statt.

Der Panter-Preis ehrt Medienprojekte, die außerhalb der etablierten Strukturen agieren. Die Gewinner werden durch eine Kombination aus Jury-Entscheidung und Publikumsvoten ermittelt. Die Veranstaltung würdigt Widerstandsfähigkeit und Innovation im Graswurzeljournalismus in ganz Deutschland.

Quelle