Pheline Roggan unterstützt Collien Fernandes in #MeToo-Debatte um Christian Ulmen
Philip BinnerErste 'Arschlecken.' Star bricht Schweigen - Pheline Roggan unterstützt Collien Fernandes in #MeToo-Debatte um Christian Ulmen
Die Schauspielerin Pheline Roggan hat sich öffentlich hinter Collien Fernandes gestellt, nachdem diese Christian Ulmen schwere Vorwürfe gemacht hatte. Roggans Stellungnahme folgt den Behauptungen, Ulmen habe über Jahre hinweg gefälschte Profile erstellt und Deepfake-Pornografie verbreitet. Ihre Worte haben die Debatte über Verantwortung bei Missbrauch und Belästigung neu entfacht.
Die Äußerungen erinnern auch an die bekannte Haltung von Gisèle Pelicot, die stets betonte, dass die Scham bei den Tätern und nicht bei den Opfern liegen müsse.
Roggan, bekannt durch ihre Rolle in Jerks., zeigte Fernandes deutliche Unterstützung. Sie lobte deren Entscheidung, an die Öffentlichkeit zu gehen, und nannte sie mutig und notwendig. Roggan zufolge handle es sich bei Fernandes' Schritt nicht nur um eine persönliche Angelegenheit, sondern um einen wichtigen Akt für alle Frauen, die ähnliche Übergriffe erleben.
In ihrer Erklärung griff Roggan den Gedanken von Gisèle Pelicot auf, die stets forderte, die Scham müsse bei den Tätern verortet werden – nicht bei den Betroffenen. Diese Perspektive verleiht der aktuellen Diskussion darüber, wie die Gesellschaft mit solchen Vorwürfen umgeht, zusätzliches Gewicht.
Christian Ulmen selbst hat sich weder zu den Vorwürfen noch zu Roggans Unterstützung geäußert. Seine Managementagentur gab jedoch am 19. März 2026 gegenüber dem Spiegel eine Stellungnahme ab. Darin wurde die Berichterstattung als "unzulässiger Verdachtsjournalismus" kritisiert, der auf einseitigen Behauptungen beruhe. Zudem wurde Respekt vor Ulmens Persönlichkeitsrechten eingefordert. Seither wurden keine weiteren Reaktionen von ihm bekannt.
Durch Roggans öffentliche Unterstützung für Fernandes ist der Fall wieder stärker in den Fokus gerückt. Die Vorwürfe bleiben umstritten, während Ulmens Vertreter jede Schuld von sich weisen. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Frage, wie mit solchen Anschuldigungen umgegangen wird – und wer die Beweislast trägt.






